Heute ist der 11.06.2026 und im Nidwaldner Museum wird die Ausstellung „No Time To Lose“ präsentiert. Hier wird die Geschichte der Tanzmusik im Kanton Nidwalden von 1900 bis heute lebendig. Man könnte sagen, es ist ein kleiner musikalischer Streifzug durch die Zeit! Die Schau fokussiert sich auf all die Orte, an denen das musikalische Vergnügen blühte: Wirtshäuser, Dancings, Discos und Festivals. Ach, überall wo die Menschen zusammenkamen, um zu tanzen und zu feiern.
Besonders interessant ist die Darstellung der Volksmusik der Jahrhundertwende im Salzmagazin. Man spürt förmlich den nostalgischen Charme, wenn man sich vorstellt, wie damals die Menschen zu den Klängen der lokalen Musik feierten. Und dann kommt der Jazz ins Spiel – elegant und mondän in den Dancings der 20er Jahre. Man fragt sich, wie es wohl war, in einer Disco wie dem Happy Day oder Harissen zu tanzen, die ja fest zum Innerschweizer Nachtleben gehören. Diese Orte waren nicht nur Tanzflächen, sie waren soziale Brennpunkte, an denen Geschichten erzählt, Freundschaften geschlossen und Erinnerungen geschaffen wurden.
Musik und Gesellschaft im Wandel
Doch die Ausstellung geht über die schlichte Vorstellung von Tanz und Musik hinaus. Sie beleuchtet die Kontinuitäten und Veränderungen im musikalischen Vergnügen des 20. Jahrhunderts – und das ist wahrlich spannend! Man erfährt, wie Konflikte mit dem Gesetz, moralische Veränderungen und technische Neuerungen das Musikleben beeinflussten. Da fragt man sich: Wie viel hat sich wirklich geändert? Es gibt ja diese Wechselwirkungen zwischen Musik und Gesellschaft, die sich immer wieder neu entfalten.
Ein weiteres Highlight sind die Hintergrundgeschichten zu den Hits der Region sowie die Präsentation von bisher unveröffentlichten Musikstücken. Das zeigt, dass die Musikszene in Nidwalden vielschichtig ist. Wer hätte gedacht, dass auch Popstars ihren Ursprung in dieser Region haben? Und als ob das nicht schon genug wäre, gibt es sogar eine nachgebaute Disco im stilvollen Design der 70er- und 80er-Jahre, die zum Tanzen einlädt. Man sieht förmlich die Discokugeln funkeln und hört die Musik, die zum Mitwippen einlädt. Das ist einfach nur großartig!
Kuratoren und ihre Vision
Die Co-Kuration und Szenografie von Catherine Huth und Joel Wehrle bringen frischen Wind in die Ausstellung. Sie haben es geschafft, das Erbe der Tanzmusik in Nidwalden auf eine Art und Weise zu präsentieren, die sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist. Wer hätte gedacht, dass sich hinter jeder Melodie eine Geschichte verbirgt? So wird die Ausstellung zu einem Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Musik ist eben nicht nur ein Zeitvertreib; sie ist ein Teil unseres Lebens, die uns verbindet und zum Feiern einlädt.
Wenn ihr also in der Nähe seid, schaut unbedingt vorbei! Es gibt viel zu entdecken und zu erleben – und vielleicht entdeckt ihr ja auch einen Teil eurer eigenen Geschichte im Klang der Musik. Es lohnt sich!