Nidwalden setzt auf Sport und Nachhaltigkeit: Historische Abstimmungen bringen frischen Wind in die Region
Heute ist der 18.06.2026, und in Nidwalden gibt es spannende Neuigkeiten, die für frischen Wind in der Region sorgen. Die Stimmberechtigten haben mit einer beeindruckenden Zustimmung von 72.8% dem Objektkredit von 26 Millionen Franken für den Bau einer modernen Dreifachsporthalle an der kantonalen Mittelschule in Stans zugestimmt. Mit 14’007 Ja-Stimmen und nur 5’246 Nein-Stimmen (27.2%) war die Entscheidung eindeutig. Die Stimmbeteiligung lag bei 62.5%, was zeigt, dass das Interesse an sportlichen und bildungsrelevanten Themen hoch ist.
Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer war sichtlich erfreut über das Ergebnis und äußerte ihren Dank für die breite Unterstützung. Die bestehenden Sporthallen am Kollegi sind mittlerweile baulich und energetisch in die Jahre gekommen. Undichte Dächer, beschädigte Fenster und veraltete Sanitäranlagen – das klingt nicht gerade nach einem einladenden Ort für den Sportunterricht. Es ist also höchste Zeit für eine Erneuerung! Die neue Halle wird nicht nur modernste Anforderungen erfüllen, sondern auch eine vielseitig nutzbare Sportinfrastruktur bieten.
Ein Blick in die Zukunft
Der Baubeginn der Dreifachsporthalle ist für die zweite Jahreshälfte 2027 angesetzt, und die Eröffnung soll Ende 2029 stattfinden. Man kann sich schon jetzt die strahlenden Gesichter der Schüler*innen vorstellen, wenn sie in den neuen, hellen Räumen Sport treiben können. Das wird ein echter Zugewinn für die Schulgemeinschaft und auch für die gesamte Region.
Doch das ist nicht alles, was die Nidwaldner Stimmberechtigten zu entscheiden hatten. Auch die Teilrevision des Steuergesetzes fand große Beachtung. Mit 69.5% Ja-Stimmen wurde die Landratsvorlage angenommen, während der Gegenvorschlag mit 59.0% Nein-Stimmen abgelehnt wurde. Die Stimmbeteiligung lag hier bei 59.3%. Die Revision zielt darauf ab, die steuerliche Belastung für Familien, Mittelstand sowie Fach- und Führungskräfte zu reduzieren. Das bedeutet konkret: Erhöhung der Abzüge für Kinder- und Fremdbetreuungskosten und eine Senkung der Einkommenssteuertarife, insbesondere für hohe Einkommen. Wenn alles nach Plan läuft, tritt die Steuergesetzrevision am 1. Januar 2027 in Kraft.
Weitere Abstimmungsergebnisse
Zusätzlich zu diesen wichtigen lokalen Entscheidungen stimmten die Nidwaldner auch über zwei eidgenössische Vorlagen ab. Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» – eine Nachhaltigkeitsinitiative – erhielt 58.1% Ja-Stimmen. Auch die Änderung des Zivildienstgesetzes fand mit 63.2% Ja-Stimmen große Zustimmung. Diese Resultate zeigen, dass die Bevölkerung ein starkes Interesse an nachhaltigen und sozialen Themen hat.
Für detaillierte Abstimmungsresultate kann man die Webseite www.nw.ch/abstimmungen besuchen. Dort finden sich nicht nur die Zahlen, sondern auch interessante Einblicke in die politischen Strömungen der Region.
