In Nidwalden tut sich was im Bereich der Jagd! Der Regierungsrat hat die Jagdbetriebsvorschriften für 2026 erlassen, und die ersten Wildzählungen im Vorfrühling zeigen erfreuliche Nachrichten. Die Bestände beim Rot- und Gämswild sind stabil, während es beim Rehwild einen leichten Rückgang gibt. Das klingt doch schon mal nach einem guten Jahr für die Jäger und die Natur! Die Tiere selbst scheinen sich wohlzufühlen, ihre Konstitution wird als gut bis sehr gut bewertet.

Karin Kayser-Frutschi, die Justiz- und Sicherheitsdirektorin, macht es kurz und knackig: Die Wildbestände sind stabil, und die bisherigen jagdlichen Maßnahmen haben sich bewährt. Ein Blick auf die Abschusszahlen verrät, dass die Zahl der Rotwildabschüsse im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert bleibt. Insgesamt sind 24 Stiere (inklusive Spiesser) und 58 Kahlwild freigegeben. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Wildbestände im mehrjährigen Durchschnitt konstant zu halten. Und was ist mit den Gämsen? Hier bleibt die Abschusszahl ebenfalls begrenzt: 71 Tiere, darunter 24 Gämsböcke – natürlich erfolgt die Zuteilung der Gämsböcke per Los.

Neuerungen und Sicherheitsvorkehrungen

Ein spannendes neues Element ist die Pflicht zum Tragen von Signalkleidung bei Bewegungsjagden. Sicherheit ist das A und O, und mit dieser Maßnahme sollen Jagdunfälle verhindert werden. Darüber hinaus ist der Zeitrahmen für die Hochjagd festgelegt: Vom 1. bis 22. September 2026 geht’s los, gefolgt von der Niederjagd, die vom 15. Oktober bis 30. November dauert – wobei das Reh nur bis zum 4. November bejagt werden darf.

Um sicherzustellen, dass alles reibungslos abläuft, gibt es Wildkontrollstellen, die Jäger nutzen können. Die Fahrzeughalle beim Strasseninspektorat in Stans ist ein zentraler Anlaufpunkt, und auch in Oberrickenbach gibt es die Möglichkeit zur Wildkontrolle. Die Öffnungszeiten sind gut geregelt: Für die Hochjagd sind die Kontrollstellen vom 2. bis 7. September geöffnet. Danach bleibt nur die Kontrollstelle in Stans bis zum Ende der Niederjagd aktiv.

Die Wildkontrolle und ihre Bedeutung

Wenn man sich überlegt, wie wichtig diese Kontrollen sind, wird einem schnell klar, dass sie eine essenzielle Rolle spielen. Bei Abwesenheit der Wildkontrolleure in Oberrickenbach muss man sich an eine andere amtliche Kontrollstelle wenden – ein kleiner Umweg, der aber nötig ist, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Kontrollzeiten sind ebenfalls klar strukturiert: In Stans gibt es Mittagskontrollen, die nur nach Voranmeldung möglich sind. Also, wer plant, sollte sich rechtzeitig darum kümmern!

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Die Jagd in Nidwalden ist nicht nur ein Hobby für viele, sondern auch eine Möglichkeit, die Natur zu regulieren und zu schützen. Die Balance zwischen Mensch und Wild ist entscheidend, und mit soliden Vorschriften und Kontrollen wird man auch in Zukunft die Wildbestände im Kanton nachhaltig bewirtschaften können. Für weitere Informationen und Statistiken zur Jagd in der Schweiz kann man sich auf dieser Webseite umsehen.