Heute ist der 5.06.2026 und die Finanzstatistik 2025 aus Nidwalden bringt frischen Wind in die Gemeindekassen. Die elf Gemeinden zeigen ein positives operatives Ergebnis von 20,6 Millionen Franken. Und das ist noch nicht alles! Dieses Ergebnis übertrifft die Budgeterwartungen um gewaltige 22,1 Millionen Franken. Das klingt wie Musik in den Ohren der Verantwortlichen, oder? Es kommt noch besser: Höhere Einnahmen bei den Nettosteuern, die um 11,8 Millionen Franken gestiegen sind, und ein kleiner, aber feiner Zuwachs bei der Grundstückgewinnsteuer von 0,3 Millionen Franken bringen den Gemeinden ein Lächeln ins Gesicht. Geringere Aufwendungen oder zusätzliche Mehrerträge in Höhe von 10 Millionen Franken tun ihr Übriges.

Doch im Vergleich zum Vorjahr, wo das operative Ergebnis bei stolzen 24,1 Millionen Franken lag, ist ein Rückgang von etwa 3,5 Millionen Franken zu verzeichnen. Trotzdem, das Eigenkapital der Gemeinden hat sich um 18,4 Millionen auf 347,7 Millionen Franken erhöht. Ein gutes Zeichen für die finanzielle Gesundheit – auch wenn man nicht übertreiben sollte. Die Nettoinvestitionen betrugen 33,6 Millionen Franken, was 46 Prozent oder 28,6 Millionen Franken unter dem Budget liegt. Der Selbstfinanzierungsgrad ist mit 126,9 Prozent zwar gesunken (Vorjahr: 149,8 Prozent), doch die durchschnittliche Verschuldung der Gemeinden ist auf 365 Franken pro Einwohner gesunken. Ein kleiner Fortschritt, oder? Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 387 Franken.

Gemeindevergleiche und -entwicklungen

Interessanterweise haben vier Gemeinden immer noch eine Nettoschuld, während sieben Gemeinden stolz ein Nettovermögen ausweisen. Ein Blick auf die detaillierte Finanzstatistik (die übrigens auf www.nw.ch/gemeindefinanzen zu finden ist) zeigt, dass die finanzielle Lage der Gemeinden durchaus unterschiedlich ist. Stansstad und Oberdorf, zum Beispiel, verzeichnen konsolidierte Abschlüsse. Im Jahr 2024 lag das operative Ergebnis noch bei rund 24,1 Millionen Franken und übertraf die Budgetvorgaben um beeindruckende 31,9 Millionen Franken. Höhere Einnahmen, insbesondere bei den Nettosteuern (plus 21,1 Millionen Franken) und der Grundstückgewinnsteuer (plus 8,6 Millionen Franken), haben hier ihren Teil dazu beigetragen.

Die Aufwendungen sind ebenfalls gesenkt worden – um 2,2 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 14,6 Millionen Franken. Das Eigenkapital aller Gemeinden konnte um 25,1 Millionen auf 329,3 Millionen Franken gesteigert werden. Mit Nettoinvestitionen von 32,8 Millionen Franken liegt man allerdings 34 Prozent unter dem Budget – eine Herausforderung, die die Gemeinden in den kommenden Jahren meistern müssen.

Schulden und Vermögen

Die durchschnittliche Verschuldung der Gemeinden hat sich dramatisch verbessert und liegt nun bei 387 Franken pro Einwohner, was einem Rückgang von 370 Franken entspricht. Dennoch gibt es noch Luft nach oben – in sechs Gemeinden gibt es nach wie vor eine Nettoschuld, während fünf Gemeinden mit einem Nettovermögen aufwarten. Besonders auffällig ist die Situation in Beckenried und Emmetten, wo die Nettoschuld zunimmt. In Dallenwil, Ennetbürgen und Hergiswil hingegen sieht die Lage besser aus. Die Zahlen sind spannend, und jeder, der sich dafür interessiert, findet die detaillierte Statistik auch unter www.nw.ch/gemeindefinanzen.

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Zusammengefasst zeigt die Finanzstatistik 2025, dass die Gemeinden in Nidwalden auf einem soliden Weg sind, auch wenn noch einige Herausforderungen zu meistern sind. Die positive Entwicklung der Finanzen ist ein Zeichen dafür, dass kluge Entscheidungen getroffen wurden und die Gemeinden bestrebt sind, ihre finanzielle Stabilität weiter zu verbessern. Doch wie immer gilt: Die Zukunft bleibt spannend!