Am 1. Juli 2026 wird ein neues Kapitel im kantonalen Hochbauamt aufgeschlagen. Amélia Gasser, eine promovierte Architektin und erfahrene Bauprofi, übernimmt die Leitung dieses wichtigen Amtes. Mit ihrem breiten Erfahrungshorizont im Bauwesen bringt sie die idealen Voraussetzungen mit, um den Herausforderungen der kommenden Jahre gerecht zu werden. Seit 2016 ist sie für den Kanton Nidwalden tätig, wo sie als Baukoordinatorin begann und sich dann zur Projektleiterin im Hochbauamt hocharbeitete. Aktuell ist Gasser unter anderem für den Neubau einer Dreifachsporthalle am Kollegium in Stans verantwortlich – ein Projekt, das sicher auch ihren Stempel tragen wird.

Die Baudirektorin Therese Rotzer-Mathyer lobt Gasser als ausgewiesene Fachperson mit tiefen lokalen Kenntnissen und einer Expertise, die in den politischen Prozessen und Abläufen des Bauwesens fest verankert ist. Das Hochbauamt hat die Verantwortung für die Planung, den Bau und den Unterhalt kantonaler Liegenschaften sowie für den Landerwerb, eine Aufgabe, die Gasser mit Leidenschaft angehen wird. Ihr Vorgänger, Christoph Gander, der 13 Jahre mit viel Engagement und Fachkompetenz in dieser Funktion tätig war, wechselt im August in die Privatwirtschaft – ein Verlust, aber auch ein Zeichen für die Dynamik im Bauwesen.

Ein Blick auf die Projekte

Ein spannendes Projekt, das ebenfalls in Nidwalden Schlagzeilen macht, ist die Sanierung der Mürgstrasse Ost in Stans. Hier plant der Kanton umfassende Maßnahmen zur Strassensanierung und zur Einführung eines Trennsystems. Die Mürgstrasse weist erhebliche Belagsschäden auf und die Entwässerung ist alles andere als optimal. Um die Situation zu verbessern, sind der Austausch der Wasserleitung und die Einführung eines neuen Entwässerungssystems geplant. Die Bausumme beläuft sich auf rund CHF 420’000.00, und die Realisierung soll zwischen Ende Juni und Ende August 2018 stattfinden.

Ein Retentionsbecken, das vis-à-vis der Jlge-Bar entstehen wird, wird dafür sorgen, dass Oberflächenwasser effizient abgeleitet werden kann. Die neue Regenwasserleitung wird dabei sogar grabenlos mittels erschütterungsarmer Pressbohrung verlegt – eine moderne Methode, die sowohl Lärm als auch Störungen minimiert. Die bestehende Wasserleitung, die früher diagonal durch das Kapuzinerkloster führte, wird ebenfalls ersetzt. Stattdessen wird die neue Leitung in der Friedhofstrasse verlegt, was eine massive Verbesserung darstellt.

Eine Veränderung in der Baukultur

Die Übergabe des Amtes an Gasser ist nicht nur ein Wechsel in der Person, sondern auch ein Signal für die zukünftige Ausrichtung des Bauwesens in Nidwalden. Mit ihrem Hintergrund und ihrer umfassenden Ausbildung wird sie sicher frischen Wind in die Projekte bringen. Gasser hat nicht nur Architektur und Urbanismus studiert, sondern auch zahlreiche Weiterbildungen in Bauleitung und Stadtentwicklung absolviert. Ihre Vision wird die Entwicklung der Region mitbestimmen.

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Die Herausforderungen sind groß, aber Gasser scheint bereit zu sein, sie anzupacken. Ihre Erfahrungen in der Projektleitung, wie beim Neubau der Dreifachsporthalle, werden ihr dabei helfen, die anstehenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Die Vernetzung innerhalb der Gemeinde, vertreten durch das Bauamt, ist ein weiterer Pluspunkt, den sie nutzen kann – schließlich ist im Bauwesen Teamarbeit gefragt.