Am vergangenen Wochenende fand das Abschlussrennen des Kids-Inline-Kurses in Hergiswil statt – und was für ein Spektakel das war! Über 40 Kinder schnallten sich ihre Inlineskates an und zeigten, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten. Der Schulhausplatz verwandelte sich in eine lebhafte Arena voller Lachen, Anfeuerungen und fröhlichem Geschrei, während die Jüngsten auf einem Hindernisparcours ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellten.
Die Bedingungen waren einfach ideal, die Sonne schien, und die Atmosphäre war voller Aufregung. Die Kinder meisterten mit Bravour Sprünge, Slalomfahren und knifflige Geschicklichkeitsaufgaben. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement und Freude in jedem einzelnen Gesicht zu lesen war. Am Ende des Tages gab es insgesamt 15 Siegerinnen und Sieger – ein wahres Highlight für alle Beteiligten. Unter den Jüngeren setzte sich Lorena Zwyssig aus Ennetbürgen an die Spitze. Und auch die älteren Kinder, Jahrgang 2018 und älter, hatten ihren Spaß beim Mini-Kipp-Lauf auf der Schulhausstraße, wo eine Welle die Teilnehmer ordentlich forderte.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Eltern und Großeltern feuerten ihre kleinen Sportler lautstark an, was die ganze Veranstaltung noch lebendiger machte. Alle Kinder erhielten am Ende Preise – ein schöner Abschluss, der zeigt, dass jeder Teilnehmer ein Champion ist. Es war mehr als nur ein Rennen; es war ein Fest der Gemeinschaft und des Miteinanders. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern der Kinder waren unbezahlbar.
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Kids-Inlinekurse im Jahr 2026 nach einer mehrjährigen Pause wieder starten werden. Die Nachfrage ist hoch, und eine frühzeitige Anmeldung ist mehr als empfehlenswert. Das lässt darauf schließen, dass das Interesse an dieser tollen Sportart ungebrochen ist. Peter von Holzen, der seit 21 Jahren als Präsident des Swiss Inline Street Slalom (SISSL) die Geschicke des Verbands lenkte, wird bald in den Ruhestand gehen. Er hat die Sportart entscheidend geprägt und viele Athleten inspiriert.
Internationaler Wettbewerb und Herausforderungen
Die Herausforderungen im internationalen Inline-Sport sind groß. Länder wie Tschechien, Italien und Spanien unterstützen ihre Sportler finanziell, während viele Athleten, wie etwa die des SC Unterensingen, die Kosten für Reisen und Training selbst tragen müssen. Das kann schnell mehrere tausend Euro pro Jahr ausmachen. Trotzdem bleibt die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen entscheidend, um im Weltcup-Ranking relevant zu sein. Fehlt man, verliert man Punkte – und das ist für Talente eine große Hürde.
Der Wettkampfgeist lebt! Bei den Inline Alpin Europameisterschaften in Villablino, Spanien, werden Athleten aus Nidwalden die Schweiz vertreten. Mit guten Ergebnissen können sie das Vertrauen in ihre Fähigkeiten stärken und zeigen, dass auch unter schwierigen Bedingungen Erfolge möglich sind. Es bleibt spannend, wie sich die Nachwuchstalente in den kommenden Jahren entwickeln werden.