Mietwohnungen im Wandel: Ein Blick auf die Schweizer Immobilienlandschaft 2026
Heute ist der 24.06.2026 und in Neuenburg dreht sich alles um das Thema Mietwohnungen. Wer hätte gedacht, dass die Schweizer Immobilienlandschaft so dynamisch ist? Im März 2026 haben wir auf den Immobilienportalen weniger Mietwohnungen gesehen als im Vorjahr. Laut dem Online-Wohnungsindex (OWI) ist die Zahl der Inserate um 4 Prozent auf 393’897 gesunken. Das ist schon ein ziemlicher Rückgang. Zwischen April 2025 und März 2026 wurden kürzlich rund 17’000 weniger Wohnungen angeboten. Man könnte fast meinen, die Mieten treiben die Leute dazu, nicht mehr umzuziehen.
Die Erhebung, die vom Swiss Real Estate Institute im Auftrag von SVIT, HEV und dem Immobilienportal Newhome durchgeführt wurde, zeigt zudem, dass die durchschnittliche Insertionsdauer um einen Tag auf 24 Tage gestiegen ist. Das klingt zunächst nicht nach viel, aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail. In Zürich hat sich die Insertionsdauer zum Beispiel auf gerade einmal 12 Tage verkürzt – das ist der tiefste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2015. Ein echtes Kuriosum, wenn man bedenkt, dass in Neuenburg die durchschnittliche Insertionsdauer bei 41 Tagen liegt. Hier scheint die Nachfrage nicht ganz mit dem Angebot Schritt zu halten.
Der Markt im Wandel
Die Situation ist wirklich interessant. In den Städten übersteigt die Nachfrage das Angebot erheblich, während es im Rest der Schweiz ein ausreichendes Angebot gibt. Man könnte sagen, die Mietenden haben die Nase voll von den steigenden Mieten und ziehen es vor, einfach in ihren Wohnungen zu bleiben. Das erklärt vielleicht, warum die Inserate zurückgehen. Dennoch gibt es auch Lichtblicke: In der Schweiz wurden wieder mehr Mietwohnungen auf Immobilienportalen ausgeschrieben. Zwischen April 2024 und März 2025 waren es sogar 410.000 und damit 70.000 oder 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hängt wohl mit den aufgestauten Umzugswünschen zusammen, nachdem im Jahr 2023 nur wenige neue Wohnungen gebaut wurden.
Obwohl das Angebot gestiegen ist, bleibt die Wohnungssuche eine Herausforderung. Die größte Knappheit besteht in Chur, gefolgt von Winterthur, Genf und Luzern. Komischerweise hat sich in Zürich der Markt seit 2021 leicht entspannt, was für viele eine kleine Überraschung sein dürfte. Die durchschnittliche Insertionsdauer in Zürich beträgt jetzt 18 Tage. Und das im Mittelfeld der untersuchten Städte! Allerdings bleibt die Suche nach einer passenden Wohnung nach wie vor schwierig. Ein Überangebot an Mietwohnungen findet man nur in den Kantonen Neuenburg und Jura, wo die Ausschreibungszeiten bei 38 bzw. 49 Tagen liegen.
Der Einfluss der Zinsen
Ein weiterer Faktor, der nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist der Referenzzinssatz. Anfang 2024 stieg dieser gleich doppelt an, was Mieter dazu bewegen könnte, den Wohnsitz zu wechseln. Es bleibt abzuwarten, ob der tiefere Referenzzinssatz ab dem 4. März 2025 den Mietwohnungsmarkt beeinflusst. Wenn man darüber nachdenkt, sind solche Entwicklungen nicht nur Zahlen, sondern sie betreffen das tägliche Leben der Menschen direkt. Wer möchte nicht in einer bezahlbaren und schönen Wohnung leben? Es gibt schließlich nichts Schöneres, als einen Rückzugsort zu haben, der einen einlädt, die Sorgen des Alltags zu vergessen.
Für all jene, die tiefer eintauchen möchten in die Welt des Schweizer Wohnungsmarktes, sind weitere Informationen auf der Webseite des Bundesamtes für Statistik zu finden. Hier bekommt man einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen und die Zahlen im Wohnungswesen. Vielleicht entdeckt der ein oder andere noch den einen oder anderen Geheimtipp für die Wohnungssuche!
