Heute ist der 18.05.2026 und die Sonne blinzelt durch die Wolken über Neuenburg am Rhein. Ein typischer Montagmorgen, könnte man sagen. Doch für alle Autofahrer auf der A5 gibt es einen kleinen Dämpfer: Eine mobile Radarfalle hat sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, genauer gesagt in Grißheim, niedergelassen. Um 07:36 Uhr wurde der Blitzer gemeldet. Und wie das so ist – der Verkehr auf der Autobahn kann sich schnell ändern, also Augen auf!
Geschwindigkeitsüberschreitungen sind ein leidiges Thema. Man könnte fast meinen, viele Autofahrer sehen die Tempolimits eher als Vorschläge. Dabei sind diese Verstöße die häufigste Unfallursache. Raser und Drängler müssen sich auf Bußgelder und sogar Fahrverbote einstellen. Das Ganze basiert auf der Straßenverkehrsordnung, die für Ordnung sorgt – auch wenn sie für manchen wie eine lästige Pflicht erscheint. Denn neben Geschwindigkeitsübertretungen sind auch Abstandsverstöße und das Überfahren roter Ampeln klar geregelt.
Bußgelder und ihre Folgen
Jetzt wird’s ernst! Wer denkt, er könnte einfach ein bisschen schneller fahren, sollte sich gut überlegen, ob sich das lohnt. Die Bußgelder sind nicht ohne! Für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sieht der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog folgende Strafen vor: Wer bis zu 10 km/h zu schnell fährt, zahlt 30 Euro. Ab 26 km/h droht sogar ein Monat Fahrverbot. Außerorts ist es nicht viel anders; hier beginnt das Bußgeld bereits bei 20 Euro für die ersten 10 km/h zu viel. Und ja, auch Punkte gibt es obendrauf!
Eine interessante Info für diejenigen, die es eilig haben: Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 15 km/h wird oft ein Verwarnungsgeld angeboten. Wer jedoch über 16 km/h hinausgeht, hat die Möglichkeit, Stellung zu nehmen, bevor der Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Und das Ganze muss innerhalb von drei Monaten geklärt sein, sonst gilt der Verstoß als verjährt. Klingt fair, oder?
Rechtslage und Blitzerei
Übrigens, in Deutschland sind Geräte mit Warnfunktion vor Blitzern in Echtzeit verboten. Ein bisschen kurios, wenn man bedenkt, dass die Warnungen im Radio erlaubt sind. Wer sein Smartphone während der Fahrt nutzen möchte, muss die Warn-Funktion in Navigations-Apps deaktivieren, das ist Gesetz. Aber keine Sorge – die Polizei hat es nicht auf die ruhigen Fahrer abgesehen, sondern auf die, die es übertreiben. Und das ist gut so!
Ein Blick auf die A5 zeigt, dass diese Autobahn nicht nur eine der längsten in Deutschland ist, sondern auch eine der lebhaftesten. Mit einer Länge von 440 km, die von Hattenbacher Dreieck bis zur Schweizer Grenze verläuft, ist sie ein beliebtes Ziel für Pendler und Reisende. Wer hier zu schnell fährt, könnte schnell in die Fänge der Verkehrsüberwachung geraten.
Am Ende des Tages bleibt festzuhalten, dass jeder Fahrer selbst für seine Geschwindigkeit verantwortlich ist. Ein bisschen mehr Achtsamkeit und Respekt für die Regeln könnten nicht schaden – für die eigene Sicherheit und die der anderen. Also, lasst uns sicher fahren und die Fahrt genießen!