Es gibt Neuigkeiten aus der Welt der Pharmakonzerne, die uns in Basel und darüber hinaus beschäftigen. Takeda, ein japanischer Pharmakonzern, plant den Abbau von bis zu 280 Stellen in seiner Zentrale in Opfikon, ZH. Am Standort, wo rund 1.100 Mitarbeitende beschäftigt sind, sind vor allem administrative Funktionen betroffen. Das ist alles Teil einer größeren Umstrukturierung, die das Ziel hat, die Unternehmensstrukturen zu vereinfachen – und das mit einem ziemlich heftigen Preis: etwa eine Milliarde Franken sollen eingespart werden.
Wie das genau aussieht? Naja, Takeda hat bereits organisatorische Anpassungen eingeleitet. Es ist nicht alles schwarz-weiß. Der Konzern betont, dass neue Stellen in anderen Bereichen geschaffen werden sollen, die mit neuen Produkten und Entwicklungen zusammenhängen. In den letzten Monaten wurde auch viel in die Forschung investiert, insbesondere in Medikamente, die sich in der späten Entwicklungsphase befinden – darunter Oveporexton, Rusfertide und Zasocitinib. Das klingt doch vielversprechend, oder?
Sozialpläne und Alternativen
Gerade in solch unsicheren Zeiten ist es gut zu wissen, dass es einen Sozialplan für die betroffenen Mitarbeitenden gibt. Dieser soll Unterstützung bieten und sogar interne Versetzungen ermöglichen. Zudem läuft in Opfikon ein gesetzlich vorgeschriebenes Konsultationsverfahren. Vielleicht gibt es ja tatsächlich Alternativen zum Stellenabbau – ein Hoffnungsschimmer für viele, die um ihre Jobs fürchten.
Der Standort in Zürich bleibt übrigens wichtig für Takeda, denn dort befindet sich die regionale Zentrale und die Schweizer Vertriebseinheit. Für den Produktionsstandort im Kanton Neuenburg gibt es hingegen keine Veränderungen – dieser bleibt für die globale Produktion von Bedeutung. Tatsächlich hat Takeda erst im Jahr 2023 200 Millionen Franken in ein neues Biotech-Werk in Neuenburg investiert, das 650 Mitarbeitende beschäftigt. Es ist also nicht alles düster im Hause Takeda.
Ein harter Wettbewerb
In der Pharmabranche ist der Wettbewerb um Investitionen besonders in Europa hart. Das zeigt sich nicht nur bei Takeda. Auch andere große Player ziehen ihre Konsequenzen: So kündigte Novartis im November 2025 den Abbau von 550 Stellen an, während Pfizer 170 Jobs in der Schweiz strich. Es ist ein ständiges Auf und Ab, das nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Mitarbeitenden betrifft. Komischerweise kommt man sich manchmal vor wie in einem Spiel, bei dem man nie weiß, wann die nächste große Welle kommt.
Im Kontext dieser Entwicklungen ist es umso wichtiger, dass die Mitarbeitenden, die von den Umstrukturierungen betroffen sind, gut betreut werden. Schließlich geht es nicht nur um Zahlen und Statistiken, sondern um Menschen, die ihre Existenz sichern müssen. Und während Takeda die Weichen für die Zukunft stellt, bleibt abzuwarten, wie sich der Markt und die internen Strukturen weiterentwickeln werden.