Die Stadt Luzern, bekannt für ihre malerischen Landschaften und historischen Gebäude, wird in den kommenden Wochen zum Schauplatz einer ganz besonderen Ausstellung. Vom 8. bis 20. Juni wird am Kapellplatz 5 eine Verkaufsausstellung mit rund 2000 Fundgegenständen zu bestaunen sein. Hier bleibt kein Auge trocken, denn die Exponate sind nicht nur kurios, sondern auch ganz schön schräg!

Organisiert von dem Unternehmen «fundsachenverkauf.ch», das sich auf den Verkauf von nicht abgeholten Gegenständen aus Fundbüros spezialisiert hat, wartet die Ausstellung mit allerlei Überraschungen auf. Unter den Fundstücken finden sich wahre Schätze und skurrile Objekte: von einem Gorilla-Schädel über ein signiertes Bild von Papst Johannes Paul II. bis hin zu zwei Brustimplantaten und einer Fussfessel. Wer hätte gedacht, dass der öffentliche Verkehr so viele Geschichten erzählt? Man kann sich nur fragen, wie diese Gegenstände in die öffentlichen Verkehrsmittel gelangten – und noch viel mehr, wie sie nach Luzern kamen!

Einblicke in die Sammlung

Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Stockwerke und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Kunstwerken und Kuriositäten. Neben etwa hundert vergessenen Gemälden, Grafiken und Fotografien, die oft im Keller zurückgelassen wurden, da Kunstkenner die Ausstellung nicht besuchten, warten auch ein neugotischer Kandelaber und eine Plüschgiraffe auf neue Besitzer. Und ganz ehrlich, wer könnte einer Silikonhand oder einem Metalldetektor widerstehen? Es ist wie eine Schatzsuche der besonderen Art!

Monatlich verarbeitet das Unternehmen über 200.000 Stücke – da kommt einiges zusammen! Sicherlich gibt es auch unter den ausgestellten Objekten wahre Unikate, die man so schnell nicht wieder sieht. Wer nach etwas Außergewöhnlichem sucht oder einfach nur neugierig ist, sollte sich diesen bunten Mix an Fundstücken nicht entgehen lassen.

Kunst im öffentlichen Raum

Kunst und öffentliche Räume haben eine ganz eigene Beziehung – sie stellen eine Herausforderung dar, aber auch ein großes Potenzial für Städte. So zeigt beispielsweise Frankfurt, wo rund 550 Kunstobjekte 24 Stunden am Tag zugänglich sind, wie bereichernd Kunst im Stadtraum sein kann. Von mittelalterlichen Wegekreuzen über historische Bronzedenkmäler bis hin zu modernen Lichtinstallationen – die Vielfalt der Kunstwerke ist schier überwältigend.

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Doch Kunst im öffentlichen Raum ist nicht nur ein Fest für die Augen, sie bietet auch Denkanstöße und regt zum Nachdenken an. Allerdings ist sie oft anfällig für Vandalismus, was die Verantwortlichen vor zusätzliche Herausforderungen stellt. In Frankfurt ist das Kulturamt für den Unterhalt von etwa 200 Werken zuständig, doch viele Objekte gehören auch privaten Eigentümern oder Banken.

Die Ausstellung in Luzern könnte also auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Beziehung zwischen Kunst, Fundstücken und Öffentlichkeit zu beleuchten. Vielleicht findet sich ja das eine oder andere Objekt, das nicht nur einen neuen Besitzer, sondern auch einen neuen Platz im Stadtraum verdient hat!