In der malerischen Stadt Luzern, wo die Berge den Himmel küssen und der Vierwaldstättersee glitzert, gab es kürzlich spannende Entwicklungen im Tourismus. An der 25. Generalversammlung von Luzern Tourismus AG (LTAG) im Grand Hotel National wurde eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 gezogen. Wer hätte gedacht, dass sich die Logiernächte in Luzern auf etwa 1,48 Millionen summieren würden? Und die Region Luzern-Vierwaldstättersee? Hier sind es über 4,2 Millionen – ein echter Kracher!
Die Zahlen sind ein Grund zum Feiern. Ein Zuwachs von rund 10 Prozent bei den Übernachtungen und dem Umsatz pro verfügbarem Zimmer wird für 2025 erwartet. Ein kleiner Lichtblick für die Branche, die nach den schwierigen letzten Jahren langsam wieder aufblüht. Der Heimmarkt Schweiz zeigt sich ebenfalls stark, mit einem Plus von 7 Prozent in Luzern. Doch nicht nur die einheimischen Gäste kommen in Scharen – die USA bleiben der wichtigste Herkunftsmarkt mit stolzen 27 Prozent der Übernachtungen. Kommt man einmal ins Gespräch, dann ist das oft ein Thema: die amerikanischen Touristen, die die Stadt mit ihrer Präsenz beleben.
Veränderungen im Verwaltungsrat
Ein Wechsel steht im Verwaltungsrat an: Roland Zeller, der langjährige Vorstand, tritt aufgrund von Amtszeitbeschränkungen zurück. An seiner Stelle rückt Peter Delfosse nach, der als Group CEO der Axon Gruppe in Luzern viel Erfahrung in Digitalisierung und strategischer Unternehmensführung mitbringt. Hier wird spannend zu beobachten sein, wie diese frischen Ideen die touristische Landschaft prägen werden!
Die asiatischen Märkte, die sich nach dem letzten Jahr schwer tun, sind leider noch immer deutlich unter dem Niveau von 2019. Aber die Verantwortlichen sind optimistisch. Eine nationale Kampagne zur Sensibilisierung internationaler Gäste über lokale Gepflogenheiten ist in Planung. Das Ziel? Die Haltung der Bevölkerung gegenüber dem Tourismus soll weiterhin positiv gestaltet werden. Und das ist wichtig, denn eine Mehrheit der Bevölkerung sieht die Branche grundsätzlich positiv, auch wenn kritische Stimmen nicht ignoriert werden dürfen.
Maßnahmen zur Besucherlenkung
Die Lenkungsmassnahmen, die ab dem 1. April 2025 in Kraft treten – wie die Haltegebühr für Reisebusse – sollen helfen, die Besucherströme besser zu steuern. Das wird nicht nur für die Stadt, sondern auch für die umliegenden Regionen eine spannende Herausforderung. Es ist wichtig, die Gästezahlen über das Jahr zu verteilen und die Wintermonate sowie Frühling und Herbst als attraktive Reisezeiten ins Gespräch zu bringen. Selbst die europäischen Märkte haben im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent zugelegt, was optimistisch stimmt.
Der Tourismus ist im Kanton Luzern nicht nur ein hübsches Beiwerk, sondern ein essentieller Wirtschaftsfaktor. Er trägt maßgeblich zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der Schweiz. Im Jahr 2025 gab es in den Hotels und Kurbetrieben im Kanton Luzern über 2,5 Millionen Logiernächte – das ist der dritte Höchstwert in Folge! Der Anstieg von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass die Branche auf einem guten Weg ist. Besonders erfreulich ist, dass die Übernachtungszahl ausländischer Gäste um 4 Prozent auf rund 1,6 Millionen gestiegen ist.
Insgesamt bringt es die Stadt Luzern auf den Punkt: Eine lebendige Tourismuslandschaft, die immer wieder neue Impulse braucht und gleichzeitig die Bedürfnisse der Bevölkerung im Blick behalten muss. Die Vorfreude auf die kommenden Jahre ist spürbar – und die Hoffnung, dass die positiven Entwicklungen weiter anhalten werden, wächst mit jedem neuen Tag.