Heute ist der 13.05.2026, und während die Sonne über Luzern strahlt, stehen die älteren Bürger der Stadt vor einer besonderen Herausforderung. Hitzewellen werden in den kommenden Jahren nicht nur häufiger, sondern auch intensiver – das zeigt eine aktuelle Analyse der Klimaszenarien. Vor allem die über 75-Jährigen, die oft allein leben, sind besonders gefährdet. Um diesen Menschen zu helfen, hat die Stadt Luzern zum fünften Mal das «Präventions- und Beratungsangebot für vulnerable ältere Personen während Hitzewellen» ins Leben gerufen. Ein echtes Lebensrettungsangebot, könnte man sagen!

Ab dem dritten aufeinanderfolgenden Hitzetag dürfen sich ältere Menschen, die allein leben, über einen Anruf des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Luzern freuen. Klingt nach einer schönen Geste, oder? Es ist eine willkommene Unterstützung für all jene, die auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe angewiesen sind. Die Anmeldungen für diesen Anrufdienst laufen über die Anlaufstelle Alter der Stadt, und bei Bedarf wird auch Unterstützung durch Organisationen wie Spitex, Pro Senectute und Vicino Luzern bereitgestellt. Das alles sorgt dafür, dass sich niemand alleine gelassen fühlt, wenn die Temperaturen über 30 Grad Celsius klettern.

Ein kühler Kopf in heißer Zeit

Neu in diesem Jahr ist eine Stadtkarte, die 36 kühle Rückzugsorte in Luzern auflistet. Diese Maßnahme stammt aus dem Postulat 80/2025, das auf klimatisierte Rückzugsorte für gefährdete Bevölkerungsgruppen während Hitzetagen abzielt. Mit dieser Karte wird es für die älteren Mitbürger deutlich einfacher, einen schattigen Platz zu finden, wo sie dem Hitzeeinfluss entkommen können. Der Stadtrat hat sich sogar dazu entschlossen, das Informationsschreiben an die ältere Bevölkerung um quartierspezifische Hinweise zu erweitern. Das zeigt, wie ernst man die Situation in Luzern nimmt!

Das Hintergrundrauschen des Klimawandels macht sich auch in der Schweiz bemerkbar. Hitzetage über 30 Grad Celsius werden in den nächsten Jahren etwa fünf Mal häufiger auftreten als in der Zeit von 1961 bis 1990. Und je nach dem, wie sich der Klimawandel weiterentwickelt, könnten sie sogar mehr als zehn Mal so häufig werden. Das Bundesamt für Gesundheit hat dazu ein aktuelles Merkblatt erstellt, das den älteren Bürgern beigelegt wird. Informiert zu sein, ist schließlich der erste Schritt zur Selbsthilfe!

Aktive Klimapolitik

Die Stadt Luzern möchte nicht nur reagieren, sondern auch aktiv gegen die Herausforderungen des Klimawandels ankämpfen. Mit einer klaren Klimapolitik zielt man darauf ab, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen der Erderwärmung zu stärken. Das zeigt sich nicht nur in den präventiven Maßnahmen für die ältere Bevölkerung, sondern auch in verschiedenen anderen Initiativen, die darauf abzielen, die Stadt für alle Bürger lebenswert zu gestalten – unabhängig von ihrem Alter oder ihren Lebensbedingungen.

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Während also die Hitzewellen anrollen, kann man mit einem guten Gefühl feststellen, dass Luzern nicht untätig bleibt. Wer kennt nicht das Gefühl, wenn die Hitze einen zu Boden drückt? Umso wichtiger ist es, dass unsere älteren Mitbürger gut betreut und informiert sind. Es wäre doch schade, wenn sie in der sommerlichen Hitze allein gelassen werden. Die Stadt Luzern gibt alles, um das zu vermeiden – mit Herz und Verstand!