Heute ist der 14. Juni 2026, und in Luzern kann man die Erleichterung förmlich spüren. Das Luzerner Stimmvolk hat entschieden! Mit einer bemerkenswerten Zustimmung von 67,3 Prozent haben die Bürgerinnen und Bürger dem Kredit von 18,5 Millionen Franken für den Kauf eines neuen Standorts des Kantonsgerichts zugestimmt. Über 112’000 Ja-Stimmen sprechen eine deutliche Sprache, während die rund 54’500 Nein-Stimmen fast wie ein leiser Nachklang erscheinen. Die Stimmbeteiligung lag bei 60,9 Prozent – da hat man sich wirklich beteiligt!

Der neue Standort des Kantonsgerichts wird an der Würzenbachstrasse 8 im Würzenbachquartier sein, einem Ort, der bald zum Dreh- und Angelpunkt der juristischen Aktivitäten in Luzern wird. Das Gebäude, das zuvor von der Ausgleichskasse Luzern genutzt wurde, wird nun umgebaut. Die Ausgleichskasse selbst hat mittlerweile einen neuen Sitz in Kriens bezogen und benötigt das alte Gebäude nicht mehr – der perfekte Zeitpunkt für einen Neuanfang also!

Ein Umzug nach 15 Jahren

Die Suche nach einem geeigneten neuen Standort hat sage und schreibe über 15 Jahre gedauert. Ein bisschen wie die Suche nach dem perfekten Parkplatz, nur dass es hier um viel mehr als nur ein Auto geht! Der Hauptsitz des Kantonsgerichts wird zukünftig an diesem neuen, modernen Platz sein, während die erstinstanzlichen Gerichte wie die Bezirksgerichte und die Kriminalgerichte ihre bisherigen Standorte beibehalten.

Die Umbaukosten für das neue Gericht sind auf etwa 27 Millionen Franken geschätzt. Das Bauprojekt soll bis 2030 abgeschlossen sein – ein bisschen Zeit ist also noch, um die Bauarbeiter mit Kaffee und Gipfeli zu versorgen! Am neuen Standort werden künftig 135 Mitarbeitende des Kantonsgerichts tätig sein, und die Verhandlungen werden ebenfalls dort stattfinden. Man darf also gespannt sein, wie sich das alltägliche Leben in der Umgebung verändern wird.

Ein Blick in die Zukunft

Doch das ist nicht alles, was Luzern in den kommenden Jahren erwartet. Im Herbst 2026 wird die Stimmbevölkerung des Kantons Luzern und der Stadt Kriens über die finanzielle Beteiligung an den Teilüberdeckungen der A2 Luzern-Süd entscheiden. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 186 Millionen Franken. Man könnte sagen, die Stadt ist im Aufbruch – und nicht nur mit dem Gericht.

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Die Stadt und der Kanton haben sich auch auf einen gemeinsamen Masterplan für den Durchgangsbahnhof Luzern (DBL) geeinigt. Hier geht es um die Koordination und Abstimmung der Planungen im Bahnhofsumfeld. Mobilität wird neu gedacht, es wird saniert und umgestaltet, um den Fußgängern, Radfahrern und dem öffentlichen Verkehr mehr Raum zu geben. Man kann nur hoffen, dass das alles bald Früchte trägt und die Stadt noch lebenswerter wird!

So, während Luzern sich auf diesen aufregenden Wandel vorbereitet, bleibt die Frage: Wie wird das neue Kapitel am Würzenbachstrasse 8 aussehen? Die Zeit wird es zeigen, und wir sind gespannt auf die Entwicklungen, die da kommen!