Heute ist der 11.05.2026 und die Stadt Luzern hat sich auf einen spannenden Weg begeben! Der Grosse Stadtrat und der Stadtrat haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2048 soll der Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus auf stolze 18% des gesamten Wohnungsbestandes anwachsen. Ein beachtliches Vorhaben, das nicht nur die Wohnlandschaft revolutionieren könnte, sondern auch soziale Aspekte in den Fokus rückt.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt drei wesentliche Maßnahmen ins Leben gerufen. Zuerst mal die Gründung der Stiftung «Wohnraum für alle». Diese soll bis 2048 insgesamt 500 Wohnungen bereitstellen und einen besonderen Fokus auf die Bedürfnisse älterer Menschen und Familien legen. Die Stiftung wird mit satten 70 Millionen Franken ausgestattet und soll sogar bereits 2026 ihre Tore öffnen. Ist das nicht ein Lichtblick für alle, die auf der Suche nach einem bezahlbaren Zuhause sind?
Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum
Ein weiterer Pfeiler in diesem ehrgeizigen Plan ist der Erwerb zusätzlicher Liegenschaften durch die Stadt selbst. Ziel ist es, rund 300 preisgünstige Wohnungen bis 2048 zur Verfügung zu stellen. Diese Wohnungen sollen kostendeckend vermietet werden – ohne Subventionen, was die finanzielle Transparenz erhöht. Ein echter Gewinn für die soziale Durchmischung in den Quartieren!
Und dann gibt es noch die zinslosen und zinsgünstigen Darlehen. Diese sollen gemeinnützige Wohnbauträger bei ihren Kauf- und Bauaktivitäten unterstützen. Das Ziel? Rund 300 zusätzliche gemeinnützige Wohnungen bis 2048 schaffen. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Darlehen müssen vollständig an die Stadt zurückgezahlt werden. Aber hey, das ist ein kleiner Preis für ein großes Ziel!
Ein gewaltiger finanzieller Aufwand
Die finanziellen Dimensionen sind gewaltig. Über 300 Millionen Franken sollen durch eine aktive Bodenpolitik bis 2048 investiert werden. Da wird klar, dass die Stadt Luzern nicht nur redet, sondern auch handelt. Der jährliche Investitionsbetrag wird dabei natürlich an die finanziellen Rahmenbedingungen angepasst – Flexibilität scheint hier das Zauberwort zu sein.
Man könnte sagen, die «Wohnrauminitiative: Aktive Bodenpolitik zur Förderung von zahlbarem Wohnraum» hat diesen Prozess angestoßen. Der Grosse Stadtrat hat die Initiative allerdings abgelehnt und stattdessen dem Gegenvorschlag zur aktiven Bodenpolitik zugestimmt. Mit 33 zu 14 Stimmen fiel die Entscheidung recht deutlich aus. Aber hey, die Initianten zogen ihre Initiative nach den Entscheidungen des Grossen Stadtrates zurück. Ein kluger Schachzug!
Die Genehmigung von Sonderkrediten in Höhe von 121,34 Millionen Franken für die Stiftung, die Darlehensvergabe und die Betriebsmittel ist ein weiterer Schritt, um diese ehrgeizigen Pläne in die Tat umzusetzen. Auch die Änderung des Reglements über die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus und des Beteiligungsmanagements wurde mit einem klaren Ja abgesegnet.
Die Stadt Luzern zeigt, dass sie bereit ist, sich den Herausforderungen des Wohnungsmarktes zu stellen und langfristige Lösungen zu schaffen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich diese Maßnahmen in den kommenden Jahren entwickeln werden. Die Vorfreude auf 2026 ist riesig und die Hoffnung auf ein bezahlbares Zuhause für alle wächst!