Feierliche Transformation: Luzerns Absolventen starten mit frischem Elan in die Gastronomie
Am 7. Juli war es endlich soweit: In Luzern feierten rund 180 junge Frauen und Männer ihren erfolgreichen Lehrabschluss in der Gastronomie und Hotellerie. Es war ein Tag voller Freude, Stolz und ein bisschen Nervosität – schließlich markiert dieser Moment für viele den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Eine Feier, die all diese Emotionen wunderbar einfing, wurde musikalisch von dem Duo Katrin Marti am Saxophon und Werner Fischer an der E-Gitarre begleitet. Ehrlich gesagt, ich hätte mich nicht wundern dürfen, wenn die beiden mit ihrer Musik dem einen oder anderen Tränchen in die Augen getrieben haben.
Angelina Gisler, eine der Absolventinnen und Restaurationsfachfrau EFZ, hielt ein inspirierendes Referat über ihren Werdegang. „Leidenschaft und Durchhaltewillen“, betonte sie, seien die Schlüssel zum Erfolg. Ein schöner Gedanke, der sicherlich viele in der Menge berührte. Unterstützt wurde die Veranstaltung finanziell von Gastro Luzern, Luzern Hotels und dem Kanton Luzern. Auch die Hotel & Gastro Union war mit musikalischen Beiträgen und Goodie-Bags vertreten – das klingt nach einem richtig gelungenen Fest!
Feier der Talente
Der Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Lehrabgängerinnen und -abgänger, die in ihren Ausbildungsberufen herausragende Leistungen gezeigt hatten. Unter tosendem Applaus wurden Ehrenmeldungen und Gutscheine im Wert von 100 Franken an talentierte Absolventen wie Florence Suhner vom AMERON Luzern Hotel Flora und Mariia Opanasiuk vom Seehotel Kastanienbaum AG verteilt. Besonders beeindruckend war, dass Bohdan Levchenko seine EBA-Ausbildung mit der Bestnote 5.9 abgeschlossen hat. Ein Cashbonus von 500 Franken für seine hervorragenden Leistungen – das ist mehr als nur ein Ansporn, oder?
Die Zeiten, in denen man nach einer Ausbildung einfach einen Job findet, sind vorbei. Nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie ist in der Gastronomie und Hotellerie Personal mehr denn je gefragt. Der Fachkräftemangel erfordert dringend Investitionen in Aus- und Weiterbildung. Matthias Hertle von der Bundesagentur für Arbeit hebt hervor, dass Zusatzqualifikationen in dieser Branche unerlässlich sind. Wer denkt, das wäre alles, der irrt sich – digitale Fähigkeiten sind mittlerweile ein Muss. Die Gastronomie muss sich anpassen, und das nicht nur in der Küche, sondern auch im Service.
Die Zukunft der Branche
Die Digitalisierung nimmt in der Gastronomie stetig zu. Während der Pandemie haben viele Fachkräfte neue Einkommensquellen gesucht, und ja – das hat die Branche ganz schön durcheinandergewirbelt. Gastronomen sollten die Attraktivität ihrer Berufe erhöhen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Flexible Arbeitszeiten und eine faire Bezahlung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Übrigens, viele Mitarbeiter im Gastronomieservice sind Quereinsteiger und haben keinen formalen Berufsabschluss – das eröffnet auch Chancen für alle, die sich nachträglich qualifizieren möchten.
Die modernen Ausbildungsberufe im Gastgewerbe sind das Ergebnis einer weitreichenden Aktualisierung, die über 20 Jahre in Anspruch nahm. Ziel ist es, die Berufe an geänderte Anforderungen anzupassen und ihre Attraktivität zu erhöhen. Digitale Kompetenzen, Nachhaltigkeit und differenzierte Berufsprofile stehen im Fokus. Die Branche hat viel zu bieten, und die Ausbildung eröffnet jungen Menschen vielfältige Chancen und Perspektiven.
In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Absolventen, die nun bereit sind, die Gastronomie mit frischem Elan und neuen Ideen zu bereichern! Und während sie ihren neuen Weg gehen, wird die Branche weiterhin auf die Unterstützung von Ausbildungsstätten und sozialpartnerschaftlichen Organisationen angewiesen sein. Der Wandel ist in vollem Gange – und wir dürfen gespannt sein, welche neuen Höhen die Gastronomie erreichen wird.
