Bussgelder im Wandel: Luzerns Geldregen und der Rückgang in der Schweiz
Heute ist der 13.06.2026 und ich sitze hier in Luzern, während sich die Stadt mit einem ganz besonderen Thema herumschlägt: Bussgelder. Die Zahlen sind wirklich beeindruckend! Im Jahr 2025 haben sich die Einnahmen durch Ordnungsbussen in Luzern fast vervierfacht und belaufen sich nun auf rund 2,5 Millionen Franken. Ein echter Geldregen für die Stadt, wenn man so will. Im Vergleich zu Luzern sieht es allerdings in vielen anderen Schweizer Städten ganz anders aus.
In Zürich, der größten Stadt des Landes, lagen die Bussgeldeinnahmen bei über 56 Millionen Franken. Doch das ist ein Rückgang von 5,7 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr. Komischerweise hat sich die Situation bezüglich der Zufahrts- und Fahrverbotsmissachtungen drastisch geändert. Hier sind die Einnahmen um über 90 Prozent zurückgegangen – ein Umstand, der wohl mit der Deaktivierung eines Kontrollgeräts an der Langstrasse zusammenhängt. Man fragt sich, ob das wirklich so einfach sein kann, oder ob es da noch andere Gründe gibt.
Die Lage in Bern und Lausanne
In Bern sieht die Situation ebenfalls interessant aus. Hier kassiert die Stadt 9,6 Millionen Franken durch Bussgelder, hat aber keine Zielgrößen oder Vorgaben für die Mitarbeitenden. Das klingt fast so, als ob man sich keine großen Gedanken um die Einnahmen macht. In Lausanne hingegen, da hat sich die Anzahl ausgestellter Parkbussen von fast 180.000 im Jahr 2021 auf rund 140.000 in 2025 reduziert. Das sind ganz schön viele weniger, oder? Die häufigsten Verstöße dort sind das Nichtbetätigen der Parkuhr und das Überschreiten der zulässigen Parkzeit. Tja, die Parkuhr – ein ständiger Begleiter und gleichzeitig ein Quell der Frustration für viele Autofahrer.
In Basel hingegen sieht es ähnlich aus wie in Zürich und Lausanne. Auch hier sind die Erträge durch Ordnungsbussen zurückgegangen. Die genauen Zahlen für 2025 werden allerdings erst im August veröffentlicht. Es bleibt also spannend, was die Stadt zu berichten hat. Will man nun wirklich die Autofahrer ein bisschen mehr in die Schranken weisen oder ist das alles nur eine Frage des Budgets?
Ein Blick in die Zukunft
Die Bussgeldeinnahmen sind ein wichtiger Teil des städtischen Haushalts, aber sie sind auch ein Zeichen für das Verhalten der Bürger. Wie lange wird es dauern, bis die Menschen wieder mehr auf die Verkehrsregeln achten? Oder wird die Abnahme der Bussgelder einfach der Trend der nächsten Jahre sein? Man könnte fast meinen, dass die Städte versuchen, die Bürger nicht nur mit Regelungen, sondern auch mit einer gewissen Menschlichkeit zu begleiten. Spannend, oder? Was denkt ihr, werden wir in Zukunft noch mehr auf die Parkuhren achten? Oder wird das alles einfach wieder in Vergessenheit geraten? Die Zeit wird es zeigen!
