Heute ist der 12.06.2026 und in Luzern hat sich einiges getan! Am 28. Mai hat die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) des Grossen Stadtrates Luzern zusammengetroffen. Was da besprochen wurde? Nun, es ging um den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2025. Der Stadtrat und die Verwaltung wurden für ihre gründliche Arbeit mit einem herzlichen Dank bedacht – schließlich kann man sagen, dass die Mühe belohnt wurde. Ein Gewinn von 92,7 Millionen Franken ist schon ein Grund zum Feiern!

Aber wie so oft im Leben gibt es auch eine Schattenseite. Die FGK hat angemerkt, dass die Indikatoren im Geschäftsbericht aussagekräftiger gestaltet werden sollten. Es wurden einige Protokollbemerkungen gemacht, die für Gesprächsstoff sorgen dürften. So gab es eine knappe Abstimmung zur Transparenz bei den Wartezeiten in schulpsychologischen Diensten – 5 zu 4 Stimmen, mit einer Enthaltung und einer Abwesenheit. Auch die zusätzlichen Qualitätsindikatoren für Tagesschulen waren ein heißes Thema, während die Kennzahlen zur Förderung des Mädchen- und Frauensports mit 9 zu 0 Stimmen, einer Enthaltung und einer Abwesenheit durchgingen. Das zeigt doch schon, wo die Prioritäten liegen!

Gesundheit der Mitarbeitenden im Fokus

Ein weiteres wichtiges Thema war das betriebliche Case-Management in der Stadt Luzern. Hier unterstützte die FGK die Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden. Kritische Fragen zur Stellenaufstockung und zur Datengrundlage wurden erörtert – man möchte ja wissen, wo man steht. Ein Punkt, der besonders betont wurde: Die Fallzahlen müssen künftig jährlich präsentiert werden. Am Ende stimmte die FGK mit 7 zu 3 Stimmen für den Antrag, was zeigt, dass man in Luzern aktiv an der Gesundheit der Bürger und Angestellten arbeitet.

Die Ombudsstelle hat ebenfalls einiges an Neuigkeiten zu bieten. Lucia Schnider Stulz wurde erneut als Ombudsperson gewählt, während Markus Vanza als Stellvertreter bestätigt wurde. Hier gibt es eine interessante Neuerung: Die Teilrevision des Reglements über die Ombudsstelle, die am 16. Oktober 2025 verabschiedet wurde, ermöglicht eine Co-Leitung im Topsharing. Das bedeutet, dass zwei Personen künftig das Amt gemeinsam ausüben können, was eine spannende Perspektive für die Arbeit der Ombudsstelle eröffnet.

Ein Blick in die Zukunft

Für die Ombudsstelle werden künftig 120 Stellenprozent eingeplant, vorher waren es lediglich 90. Es gibt auch Überlegungen, die Dienstleistungen nicht nur für die Stadt Luzern, sondern auch für andere Gemeinwesen oder Institutionen im öffentlichen Interesse anzubieten. Kooperationen mit dem Luzerner Theater und der Viva Luzern AG sind bereits vorhanden. Alles muss natürlich kostendeckend sein und durch Vereinbarungen geregelt werden – die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission hat hier ein wachsames Auge darauf.

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Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Sowohl Lucia Schnider Stulz als auch Markus Vanza haben einen möglichen Rücktritt während der Amtsdauer angedeutet. Das könnte die Stabilität der Ombudsstelle gefährden, die seit 2014 als einzige im Kanton Luzern fungiert und als Anlaufstelle für die Bevölkerung und städtische Angestellte in Konflikten mit der Stadtverwaltung dient. Es bleibt also spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt.

Die Geschäfte, die in der Sitzung der FGK behandelt wurden, werden voraussichtlich am 25. Juni 2026 im Grossen Stadtrat beraten. Man darf also gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und welche Entscheidungen letztlich getroffen werden.