Am 10. Juni 2026 fand in der malerischen Region Oberfranken ein entscheidendes Abstimmungsgespräch statt. Der Bayerische Bauernverband (BBV) Oberfranken lud hochkarätige Vertreter ein, um den ökologischen Landbau in der Region voranzutreiben. Unter den Teilnehmern waren Hermann Greif, der Präsident des BBV Oberfranken, sowie zahlreiche weitere Akteure wie Reinhard Friedrich und Aaron Beyer. Die Stimmung war aufgeladen, denn es ging um viel: die Zuständigkeit für den ökologischen Landbau war auf Joachim Benda übergegangen, und die Aufnahme von Stadt und Landkreis Coburg als neue Öko-Modellregion wurde gefeiert.

Ein zentrales Anliegen des Treffens war die Förderung der Regionalität in der Lebensmittelerzeugung. Die Teilnehmer diskutierten leidenschaftlich über die Herausforderungen, denen die Bio-Milchvieh- und Rinderhaltung gegenüberstehen. Besonders die Weidehaltung in beengten Ortslagen stellte ein Problem dar, das es zu lösen galt. Der BBV setzt sich dafür ein, praktikable Lösungen für die Mitgliedsbetriebe zu finden, denn der ländliche Raum braucht Unterstützung und frische Ideen.

Bildungsarbeit und Zukunftsprojekte

Ein weiterer spannender Punkt war die Identifikation der Bildungsarbeit im ländlichen Raum als zukunftsträchtiges Arbeitsfeld. Hierbei plant der BBV Oberfranken eine engere Zusammenarbeit mit den Öko-Modellregionen. Der Austausch über Kleinprojektförderungen, die von der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen des Programms BioRegio 2030 bereitgestellt werden, stand ebenfalls auf der Agenda. Diese Förderungen sind wie ein kleiner Lichtstrahl für viele Kleinbetriebe, die sich in der oft stürmischen See der Landwirtschaft behaupten müssen.

Aktuell kann nur die neue Öko-Modellregion Coburg Stadt und Land Kleinprojektförderungen vergeben, da die Budgets in anderen Regionen bereits erschöpft sind. Dennoch ist die Aussicht auf breitere Bekanntmachung der Fördermöglichkeiten im kommenden Jahr ein Hoffnungsschimmer für viele. Schließlich können diese kleinen Hilfen entscheidende Schritte in der Entwicklung von Betrieben ermöglichen.

Ökologische Herausforderungen im Blick

In Bayern gibt es seit elf Jahren staatlich anerkannte Öko-Modellregionen, die nicht nur die bäuerliche Landwirtschaft unterstützen, sondern auch die regionale Nahversorgung stärken. Das Staatsministerium hat erneut zur Bewerbung für diese Förderungen eingeladen. Das zeigt, wie wichtig die ökologischen Herausforderungen sind. Wissenschaftler der TU München haben sogar eine Langzeitstudie zur Umwelt- und Klimawirkung des ökologischen Landbaus veröffentlicht, die belegt, dass durch eine ökologische Bewirtschaftung fossile Energie eingespart und die Treibhausgasbilanz verbessert werden kann. Na, wenn das nicht überzeugend ist!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein besonderes Event steht auch bald an: Am 26. Juni 2026 findet in Hohenkammer im Landkreis Freising ein Öko-Feldtag der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) statt. Hier werden empfohlene und neu zugelassene Sorten sowie produktionstechnische Versuche im ökologischen Landbau präsentiert. Das ist die Gelegenheit für alle, die sich für den Ökolandbau interessieren und vielleicht selbst umstellen möchten. Und nicht zu vergessen: Das BioRegio-Betriebsnetz, ein bayernweites Netzwerk ökologisch wirtschaftender Betriebe, fördert den Austausch zwischen Landwirten – ein absoluter Gewinn für alle Beteiligten!

Inmitten dieser spannenden Entwicklungen wird deutlich, dass die Landwirtschaft in Bayern sich auf einem vielversprechenden Weg befindet – geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl und dem unermüdlichen Streben nach nachhaltigen Lösungen. Die Herausforderungen sind groß, aber die Möglichkeiten sind es auch!