Die Tour de Romandie 2026 hat am dritten Tag ein spannendes Highlight geboten. Vom 28. April bis 3. Mai 2026 finden die Etappen in der malerischen Schweiz statt, und die dritte Etappe führte über 176,6 Kilometer rund um das charmante Orbe. Hier triumphierte Dorian Godon von Ineos Grenadiers und sicherte sich seinen zweiten Sieg im Rennen.
Godon, der sich in einem packenden Sprint durchsetzte, äußerte nach dem Rennen, dass er fest an seinen Sieg geglaubt habe, obwohl die Etappe nach den Strapazen des Vortages alles andere als einfach war. Auch die Konkurrenz war stark. Finn Fisher-Black von Red Bull – Bora – hansgrohe und Valentin Paret-Peintre von Soudal – Quick-Step belegten die zweiten und dritten Plätze. Tadej Pogacar, der für UAE – Emirates – XRG an den Start ging, verteidigte souverän sein Gelbes Trikot und kam als Vierter ins Ziel, gefolgt von Sergio Higuita von XDS – Astana.
Der Verlauf der Etappe
Die dritte Etappe war geprägt von einer frühen Ausreißergruppe, die anfangs einen respektablen Abstand von zwei bis drei Minuten zum Peloton halten konnte. Diese Gruppe setzte sich aus sieben Fahrern zusammen, darunter Sam Oomen, Georg Steinhauser und Damiano Caruso. Während die UAE Team Emirates – XRG die Ausreißer kontrollierte, ohne sie allzu sehr zu jagen, zerfiel die Gruppe am Hauptanstieg. Damiano Caruso wagte einen Soloausbruch, während Steff Cras und Georg Steinhauser als stärkste Verfolger hinterherfuhren.
In der Folge übernahm Red Bull – BORA – hansgrohe das Tempo im Peloton, was dazu führte, dass auch Tadej Pogacar gut positioniert blieb. In der Abfahrt schlossen Cras und Steinhauser auf Caruso auf und bildeten ein Führungstrio. Doch in den letzten zehn Kilometern wurde der Abstand rapide kleiner, und schließlich wurde die Ausreißergruppe kurz vor dem Ziel eingeholt. Dorian Godon nutzte den richtigen Moment und sicherte sich den Sieg.
Orbe – mehr als nur ein Ziel der Tour de Romandie
Orbe, die Stadt, die diese aufregende Etappe beherbergte, ist nicht nur für ihre Radrennsportgeschichte bekannt. Sie bietet auch eine der schönsten Sammlungen römischer Mosaiken in Nordeuropa und zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung auf der Schlossesplanade. Für Abenteuerlustige gibt es die Möglichkeit, den runden Turm zu besteigen und einen einzigartigen Panoramablick über die Region zu genießen. Die nahegelegenen Orbe-Schluchten laden zudem zu Naturwanderungen ein.
Die Stadt hat sich zudem als nachhaltiger Standort etabliert, mit dem Label „Goldstadt der Energie“ und einer aktiven Gemeinschaft von etwa 8.000 Einwohnern. Das Engagement der Bürger zeigt sich in zahlreichen kulturellen und sportlichen Vereinen, wie dem Vélo Club Orbe, der die Leidenschaft für den Radsport weiterträgt. Die erfolgreiche Entwicklung der Industriezone und des Wirtschaftssektors zeugt von der dynamischen Zukunft der Stadt.
Die Tour de Romandie ist nicht nur ein bedeutendes Sportereignis, sondern auch eine Möglichkeit, die Region und ihre Vorzüge zu erleben. Die Kombination aus sportlichen Höchstleistungen und kulturellen Highlights macht diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen.