Heute ist der 29.05.2026 und in der kleinen Stadt Basel, wo Jura und Tradition aufeinanderprallen, gibt es Neuigkeiten aus der Welt der Justiz. Ein Name, der in den letzten Monaten immer wieder auftaucht, ist Jan Spoenle. Der Richter am Oberlandesgericht Stuttgart hat sich nicht nur einen Namen gemacht, sondern ist auch ein echter Vorreiter in der Digitalisierung der Justiz. Seit August 2025 leitet er den Aufbaustab für die bundeseinheitliche Justizcloud im Ministerium der Justiz und für Migration in Baden-Württemberg. Ein echter Visionär, könnte man sagen!
Seine Reise begann in Freiburg, wo er Jura studierte und journalistische Erfahrungen sammelte, bevor er in die Robe schlüpfte. Spoenle ist jemand, der die kommunikative Arbeit im Zivilprozess schätzt – die Möglichkeit, streitende Parteien zu Lösungen zu führen, das hat etwas Beruhigendes, oder? An einem typischen Freitag trifft er sich mit dem Projektlenkungsausschuss der Justizcloud und hält Vorlesungen im Urheber- und Wettbewerbsrecht. Man könnte meinen, ein ganz normaler Arbeitstag, aber Spoenle hat eine ganz besondere Herausforderung: die Sicherheitsdomäne für den Aufbaustab zu erarbeiten. Dabei arbeitet er im Durchschnitt 50 Stunden pro Woche – das ist kein Zuckerschlecken!
Innovation durch Künstliche Intelligenz
Ein spannendes Kapitel in Spoenles Karriere ist die Entwicklung des juristischen KI-Tools OLGA. Hierbei handelt es sich um eine KI-Anwendung zur Bearbeitung von Dieselklagen, die mithilfe von Algorithmen Informationen aus umfangreichen Schriftsätzen extrahiert. Das klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität – und Spoenle nutzt KI täglich, um Aufgaben zu automatisieren und die Effizienz in der Justiz zu steigern. Er ist auch Mitglied der Arbeitsgruppe für Cyberjustice und KI des Europarats, wo Guidelines für den KI-Einsatz in der Justiz erarbeitet werden. Ein echter Pionier, könnte man sagen!
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt in Spoenles Laufbahn ist die Nominierung von Dr. Reto Manz für LTO Most Wanted. Das spricht Bände über seinen Einfluss und seine Anerkennung in der Branche. Und nicht zu vergessen, er hat auch eine klare Vorstellung davon, wie Zivilprozesse beschleunigt werden können. Spoenle fordert eine Überarbeitung der Regelung der Präklusion in § 296 ZPO. Das sind alles Schritte in die richtige Richtung! Zudem nennt er Thomas Ullenbruch als prägende Person in seiner beruflichen Laufbahn und empfiehlt Andreas Voßkuhle als beeindruckenden Dozenten für Jura-Studierende. Es scheint, als ob Spoenle nicht nur ein Macher ist, sondern auch ein Mentor für die nächste Generation von Juristen.
Die Digitalisierung der Justiz
Die Digitalisierung in der Justiz ist ein großes Thema. Am 30. März 2023 fand der erste Bund-Länder-Digitalgipfel statt, bei dem sich Bund und Länder auf die Bereitstellung von insgesamt 200 Millionen Euro für die Justizdigitalisierung in den Haushaltsjahren 2023 bis 2026 einigten. Jährlich werden 50 Millionen Euro für die Förderung von Digitalisierungsprojekten bereitgestellt. Die Auswahl der geförderten Projekte geschieht durch die Justizministerinnen und Justizminister des Bundes und der Länder. Es geht um viel – von zivilgerichtlichen Online-Verfahren über digitale Rechtsantragstellen bis hin zur bundeseinheitlichen Justizcloud.
Einige Projekte, die bereits vor Jahren begonnen wurden, wie GeFa (Gemeinsames Fachverfahren für die Justiz) und AuRegis (elektronische Registerführung), erhalten ebenfalls finanzielle Unterstützung. Insgesamt wurden bislang 32 konkrete Digitalisierungsvorhaben initiiert. Und auch nach dem Regierungswechsel bleiben die zugesagten Mittel von bis zu 100 Millionen Euro für 2025 und 2026 verfügbar. Ein Lichtblick für die Justiz, die auf moderne Lösungen angewiesen ist.
Die Zukunft der Justiz sieht spannend aus, und Jan Spoenle ist mittendrin statt nur dabei. Seine Visionen und Projekte könnten die Art und Weise, wie wir Recht sprechen und erleben, nachhaltig verändern. Auch wenn die Herausforderungen groß sind, ist die Entschlossenheit, die Dinge zu verbessern, spürbar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Justizlandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber eines ist sicher: Spoenle und seine Kollegen sind bereit, diesen Weg zu gehen.