Die überraschenden Gewinner und Verlierer im Schweizer Gemeinde-Ranking 2026
Heute ist der 25.06.2026 und während ich hier in Jura sitze, denke ich über die neuesten Rankings der Schweizer Gemeinden nach. Die Zeitschrift «Bilanz» hat 966 Gemeinden bewertet – ein riesiges Unterfangen, das auf über 50 Kriterien basiert. Das Ergebnis? Tavannes im Berner Jura hat den letzten Platz belegt. Ja, das klingt jetzt nicht gerade nach einem Grund zur Freude. Im Gegensatz dazu hat Oberkirch im Kanton Luzern den Spitzenrang erobert. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer!
Oberkirch glänzt durch seine zentrale Lage und ein reges Vereinsleben – man könnte sagen, hier pulsiert das Leben. Die Vielfalt an Sport- und Kulturangeboten ist beeindruckend, und das alles sorgt dafür, dass die Gemeinde auch den höchsten Akademisierungsgrad im Kanton Luzern vorweisen kann. Da kann man schon mal ins Staunen geraten! Besonders auffällig: In den Top Ten finden sich sieben Gemeinden aus der Zentralschweiz. Man fragt sich, was diese Region so besonders macht.
Die Top Ten der Attraktivität
Doch was sind die Kriterien, die diese Gemeinden so attraktiv machen? Die Bewertung basiert auf 56 Kriterien, darunter Wohnen, Immobilienpreise, Steuerbelastung, Verkehr und Mobilität. Wer hätte gedacht, dass solche Faktoren eine so große Rolle spielen? Neben Oberkirch haben sich auch Horn TG und Maienfeld GR in den ersten drei Plätzen positioniert. Maienfeld, das ist doch das Heidi-Land, oder? Und die Gemeinde ist auch die Heimat von Schwingerkönig Orlik – da ist einiges los!
In den Top Ten finden wir auch Altendorf SZ, Freienbach SZ, Zug, Cham ZG, Lachen SZ, Hergiswil NW und Feusisberg SZ. Freienbach hat sich als die attraktivste Gemeinde der Schweiz hervorgetan, vor allem wegen der Immobilienpreise und den relativ niedrigen Steuern. Letztes Jahr war Freienbach noch auf Platz sieben – eine beeindruckende Verbesserung um sechs Plätze!
Die Kehrseite der Medaille
Aber nicht alles glänzt in der Schweiz. Am anderen Ende des Rankings steht Mümliswil-Ramiswil SO, das den letzten Platz belegt. Man könnte sagen, die Gemeinde hat einiges aufzuholen. Auch Riviera TI und Le Locle NE folgen auf den Fersen. Komischerweise finden sich sechs der zehn schlechtesten Gemeinden in der Westschweiz. Irgendwie ein trauriger Rekord, oder?
Es ist spannend zu sehen, wie sich die Rankings über die Jahre verändern. Oberkirch und die anderen Zentralschweizer Gemeinden zeigen, dass Lebensqualität und eine gute Infrastruktur entscheidend sind. Vielleicht ist es an der Zeit, sich die positiven Aspekte der Zentralschweiz etwas genauer anzuschauen. Es scheint, als würde hier ein neues Lebensgefühl entstehen, das andere Gemeinden zum Nachdenken anregen könnte.
