Zukunftsreise durch Graubünden: Bauprojekte revolutionieren die Bahninfrastruktur
Heute, am 24. Juni 2026, gibt es spannende Neuigkeiten aus dem schönen Graubünden. Hier, wo die Berge und Täler sich in einer nahezu poetischen Symbiose vereinen, stehen große Bauprojekte an, die die Infrastruktur nachhaltig verändern werden. Genauer gesagt, es geht um die RhB-Linie, die ab Fideris GR leicht nach Süden verlegt wird. Ein Projekt, das nicht nur die Landschaft, sondern auch die Mobilität in der Region revolutionieren könnte!
Das Herzstück dieser Maßnahme ist der 1385 Meter lange Fiderisertunnel, der als Durchgang für die neue Strecke dienen wird. Und das ist noch nicht alles! Nach dem Tunnel wird eine 200 Meter lange Brücke gebaut, um die Verbindung zwischen den Tälern zu stärken. Doch bevor es soweit ist, stehen einige Herausforderungen an: Um Hochwassersicherheit zu gewährleisten, sind neue Brücken am Arieschbach und an der Landquart Dalvazza notwendig. Das Ganze wird voraussichtlich bis 2037 dauern und hat stolze Kosten von 467,5 Millionen Franken – eine Investition, die sich in Zukunft auszahlen sollte!
Der Bahnhof Fideris und seine Zukunft
Ein markanter Punkt in diesem Projekt ist die Aufhebung des Bahnhofs Fideris, die aufgrund der Bauarbeiten per 2030 beschlossen wurde. Das geschützte Bahnhofsgebäude bleibt zum Glück erhalten und wird versetzt. Züge halten dort derzeit nur in Randstunden, was die Situation nicht gerade erleichtert. Fragt man die Einheimischen, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass dieser Bahnhof schon seit Ewigkeiten ein Teil von ihnen ist. Man kann nur hoffen, dass der neue Plan auch den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird!
Ein weiterer Aspekt, der nicht zu kurz kommen sollte, ist die Geschwindigkeitsverbesserung. Der Abschnitt zwischen Fideris und Küblis hat derzeit enge Radien, die Geschwindigkeitsbeschränkungen mit sich bringen. Mit den neuen Planungen wird die N28 begradigt, was Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h ermöglicht – ein echter Fortschritt für die Region. Die neue Bahninfrastruktur wird sogar für Geschwindigkeiten bis 120 km/h ausgelegt, was die Attraktivität des Schienenverkehrs erheblich steigern könnte.
Ein Blick in die Zukunft
Das Projekt macht Teil eines größeren Ganzen, das im Rahmen des Programms ZEB (Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur) angestoßen wurde. Seit 2009 hat das Parlament dieses Programm ins Leben gerufen, um die Bahninfrastruktur der Schweiz umfassend zu modernisieren. Im Jahr 2024 wurde eine Anpassung des Programms beschlossen, die ein schweizweites Paket von Infrastrukturmaßnahmen im Umfang von 4,8 Milliarden Franken umfasst. Damit wird nicht nur die Bahn in Graubünden gefördert, sondern auch die Kapazität für den Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse erhöht.
Die Ausbauschritte sind ambitioniert. Geplant sind unter anderem eine Steigerung der Kapazität in großen Bahnknoten wie Genf, Basel und Bern bis 2025. Parallel dazu wird für den Zeitraum von 2025 bis 2028 ein Zahlungsrahmen von rund 16,4 Milliarden Franken bereitgestellt. Das alles ist ein Zeichen dafür, dass die Schweiz in die Zukunft des Schienenverkehrs investiert – und das ist schlichtweg aufregend!
Wenn man sich all diese Entwicklungen ansieht, wird einem klar: Die Zukunft des Bahnsystems in Graubünden und darüber hinaus sieht vielversprechend aus. Und wer weiß, vielleicht wird das Reisen mit der Bahn bald noch angenehmer und schneller als je zuvor – mit all den Vorteilen, die das mit sich bringt. Die Vorfreude auf die nächsten Jahre ist riesig!
