Die Pläne der Fachhochschule Graubünden (FHGR) und der Stadt Graubünden, ein neues Wohnangebot für Studierende zu schaffen, nehmen Gestalt an. Während die städtische Exekutive anstrebt, 200 Wohneinheiten zu errichten, wird derzeit nach geeigneten Grundstücken mit einer Fläche von mindestens 2500 Quadratmetern gesucht. Die aussichtsreichste Option? Das Areal rund um das alte Stadtspital – eine Lage, die aufgrund ihrer Nähe zum Bahnhof und zur Schule als besonders vorteilhaft gilt. Rektor Gian-Paolo Curcio hebt die Dringlichkeit hervor, aktiv zu werden, denn der Wohnraum für Studierende ist rar gesät.

Aktuell stehen jedoch noch keine konkreten Baupläne oder Investitionsplanungen auf der Agenda, und die Zahl der 200 Wohneinheiten bleibt vorläufig. Eine Analyse hat gezeigt, dass die Nachfrage nach studentischem Wohnraum in der Region bei etwa 600 Plätzen liegt. Das deutet darauf hin, dass die Realisierung eines solchen Angebots dringend notwendig ist. Die Stadt ist bereit, das Projekt zu unterstützen, doch der Weg dorthin könnte mit Herausforderungen gespickt sein: Baurechte, Quartierplanpflicht und möglicherweise eine Volksabstimmung könnten die Umsetzung bis nach 2032 verzögern.

Ein kooperativer Ansatz für die Zukunft

Die FHGR ist nicht nur an einem Standort aktiv. Sie wächst kontinuierlich und hat mittlerweile fünf Standorte, was die Notwendigkeit einer effizienten Hochschulführung verdeutlicht. Der Neubau am Standort Pulvermühle in Chur, dessen Gesamtinvestitionen sich auf stolze CHF 178 Millionen belaufen, soll zukunftsgerichtete Räume für Ausbildung, Forschung und Weiterbildung bieten. Der politische Prozess ist bereits im Gange: Der Grosse Rat genehmigte das Projekt in der Oktobersession 2022, gefolgt von einer Volksabstimmung im März 2023. Ein erster Schritt, der zeigt, wie ernst es der FHGR und den Verantwortlichen ist, die Bildungslandschaft in Graubünden zu stärken.

Doch zurück zum Wohnraum. Die Kooperation zwischen der FHGR, anderen Bildungsinstitutionen und der Stadt wird als essenziell erachtet. Der Weg zur Schaffung von Wohnplätzen ist ein gemeinsames Unterfangen, das die Stimmen vieler Akteure vereint. Es ist ein bisschen wie ein Puzzle, bei dem jedes Teil zählt – und die Stadt ist bereit, ihren Teil beizutragen. Die Erhöhung des Angebots für Studierende wird schrittweise erfolgen, was mehr als sinnvoll ist, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Rahmenbedingungen ändern können.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein weiterer spannender Aspekt des Neubaus in Chur ist die nachhaltige Entwicklung. So wird angestrebt, Bauholz aus heimischen Wäldern zu beziehen, was nicht nur die lokale Wald- und Holzwirtschaft stärkt, sondern auch zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt. Integration von Architektur, Tragwerk und Gebäudetechnik – das Ganze soll nicht nur gut aussehen, sondern auch gut für die Umwelt sein. Und das ist etwas, das wir alle unterstützen sollten.

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In der Stadt Graubünden tut sich also einiges. Die Pläne für die Schaffung von Wohnplätzen für Studierende gehen Hand in Hand mit der Weiterentwicklung der FHGR. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln werden und ob die Studierenden in der Region bald eine bessere Wohnsituation vorfinden. Es ist ein Prozess, der Zeit benötigt und vielleicht auch den einen oder anderen Rückschlag mit sich bringt – aber der Wille zur Veränderung ist offensichtlich. Und das ist doch schon mal was, oder?