Vorfreude auf den Klangzauber: Das Schwyzer Kantonale Jugendblasorchester startet in die Probenphase
Das Schwyzer Kantonale Jugendblasorchester (Skjbo) hat sich kürzlich zur ersten Probe in Wollerau getroffen, und man kann sagen, die Vorfreude auf das bevorstehende Musiklager 2026 in Ftan, Graubünden, ist förmlich greifbar! Die Mitglieder kamen zusammen, um sich nicht nur gegenseitig kennenzulernen, sondern auch um die ersten Töne in gemeinsamer Runde zu erklingen. Und das Ergebnis? Ein vielversprechendes musikalisches Niveau, das die Ohren der Anwesenden zum Schwingen brachte.
Sandro Blank, der neue musikalische Leiter des Orchesters, hüllte die Probe in positive Stimmung. „Es war ein gelungener Einstand!“, ließ er durchblicken und lobte das Engagement der jungen Talente. Er rief die Musikerinnen und Musiker dazu auf, die Zeit bis zum Lager intensiv zum Üben zu nutzen. Schließlich soll das Ergebnis der Lagerwoche am Samstag, 8. August, in Einsiedeln und am Sonntag, 9. August, in Wangen präsentiert werden. Da heißt es also: Üben, üben, üben!
Ein Mann, viele Talente
Nun, wer ist dieser Sandro Blank eigentlich? Geboren 1986 in Lachen SZ, hat er sich mit viel Fleiß und Talent einen Namen in der Musikwelt gemacht. Er erlangte 2011 den „Master of Arts in Music Pedagogy“ mit Auszeichnung an der Hochschule Luzern Musik und studierte anschließend in der internationalen Konzertklasse von Marcus Weiss an der Hochschule für Musik Basel. Dort holte er sich ebenfalls den „Master of Arts in Performance“ mit Auszeichnung, wobei das Saxophon sein Hauptfach war. Aber damit nicht genug! Er schloss sein Studium in Blasorchesterdirektion bei Prof. Felix Hauswirth in Basel 2014 ab – das wäre ein ordentlicher Lebenslauf, oder?
Sein musikalisches Schaffen ist ebenso beeindruckend wie seine Ausbildung. Sandro war Mitbegründer und Saxophonist des „NEXUS reed quintet“, mit dem er europaweit auftrat. 2016 gewann er den 1. Preis am 8. Schweizer Dirigentenwettbewerb in Baden AG. Und seit 2018 ist er nicht nur künstlerischer Leiter der Stadtmusik Zug, sondern auch Chefdirigent des Symphonischen Blasorchesters „Feldmusik Sarnen“. Aktuell leitet er die Brass Band Luzern Land und hat ein großes Engagement in der Musikszene. Die Liste seiner Erfolge ist lang und zeugt von einem unermüdlichen Einsatz für die Blasmusik.
Musizieren als Gemeinschaftserlebnis
Doch was ist das Besondere am Musizieren in einem Jugendblasorchester? Es ist nicht nur die Liebe zur Musik, sondern auch das soziale Lernen, das dabei eine entscheidende Rolle spielt. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen und gemeinsam mit Gleichgesinnten zu musizieren. Das ist nicht einfach nur ein Hobby, sondern eine wertvolle außerschulische Bildungserfahrung. Das Musizieren in einer Orchestergemeinschaft fördert Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein – und das alles mit einem Haufen Spaß!
Die offenen Instrumente reichen von Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete über Waldhorn, Tenorhorn, Euphonium, Posaune, Tuba bis hin zu Schlagwerk. Der Unterricht wird von erfahrenen Ausbildern erteilt, die den pädagogischen Grundsatz „Fordern und Fördern statt Verwöhnen“ hochhalten. Und das ist gut so! Denn nur durch engagiertes Üben und den Austausch innerhalb der Gruppe kann jeder Einzelne sein volles Potenzial ausschöpfen.
Insgesamt blickt das Schwyzer Kantonale Jugendblasorchester optimistisch in die Zukunft, und mit einem musikalischen Leiter wie Sandro Blank an der Spitze sind die besten Voraussetzungen gegeben, um die Herzen der Zuhörer zu erobern. Zumindest können wir alle gespannt auf die Präsentationen im August warten – das wird sicher ein Ohrenschmaus!
