Heute ist der 14.06.2026 und in Graubünden brodelt die politische Stimmung. Bei den bevorstehenden Wahlen zum kantonalen Parlament bewerben sich sage und schreibe 522 Kandidierende um die begehrten 120 Sitze im Grossen Rat. Ein Anstieg im Vergleich zu 2022, als noch 491 um ein Mandat buhlten. Was für ein Wettbewerb! Das Interesse an den Wahlen scheint ungebrochen zu sein und das könnte spannende Wendungen mit sich bringen.

Erstmalig seit der Wahlreform wird im Proporz gewählt. Der Wechsel vom Majorzsystem vor vier Jahren hat die politischen Kräfteverhältnisse gehörig durcheinandergewirbelt. Heute werden die Sitze entsprechend dem Wähleranteil der Parteien auf kantonaler Ebene vergeben, bevor sie auf die Wahlkreise verteilt werden. Die Mitte geht als stärkste Kraft in den Wahlkampf und hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre Position zu verteidigen. Und so wird es spannend, denn mehrere Parteien – allen voran die SVP – hoffen darauf, ihren Einfluss auszubauen. Die SVP strebt sogar an, ihren Aufwärtstrend fortzusetzen und könnte mit fünf zusätzlichen Sitzen auftrumpfen.

Die Parteien im Überblick

Aktuell hält die Mitte 34 Sitze, gefolgt von der FDP mit 27, der SP (in einer Fraktion mit den Grünen) ebenfalls mit 27 Sitzen, der SVP mit 25 und der GLP mit 7. Die Grünen hingegen treten zum ersten Mal seit der Wahlreform ohne gemeinsame Liste mit der SP an, was für frischen Wind sorgen könnte. Sie haben sich vorgenommen, die Fraktionsstärke mit fünf Sitzen zu erreichen – mal sehen, ob das gelingt!

Die Wahlkampfthemen sind ebenso vielfältig wie die Kandidierenden selbst. Angefangen bei der drängenden Wohnungsnot über die Gesundheitsversorgung bis hin zum Klimaschutz und dem Fachkräftemangel. Auch die Wirtschaftsförderung und die Zukunft der Bergregionen stehen ganz oben auf der Agenda. Es gibt also viel zu besprechen und zu entscheiden!

Ein Blick zurück und nach vorne

Die Wahlen 2022 haben bereits einige Verschiebungen in der Sitzverteilung mit sich gebracht. Damals gewann die SVP 16 Sitze, während die Mitte 19 Sitze verlor. Wie wird sich das Bild diesmal verändern? Die Spannung steigt, denn alle Parteien wollen ihre heutige Sitzzahl halten oder sogar ausbauen. Die Veränderungen im politischen Landschaftsbild sind spürbar und könnten für die Bevölkerung sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen.

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Für alle, die tiefer in die Materie eintauchen wollen, gibt es zusätzliche Informationen auf der Webseite des Bundesamtes für Statistik. Dort wird die politische Entwicklung in Graubünden detailliert beleuchtet und bietet einen spannenden Kontext zu den bevorstehenden Wahlen. Auf jeden Fall bleibt es spannend und wir sind gespannt, wie sich die Wahlen entwickeln werden!

Weitere Informationen finden Sie auf www.bfs.admin.ch.