Die Digitalisierung macht auch vor dem Bauwesen nicht halt. In Graubünden hat sich ein innovatives Startup etabliert, das frischen Wind in die Branche bringt. Findmee, gegründet im Jahr 2025 und ansässig in Landquart, entwickelt eine digitale Lösung zur Erfassung und Verwaltung von Maschinen, Geräten und Abläufen auf Baustellen. Das vierköpfige Team, bestehend aus den Gründern Kevin Willeit und Janik Meier, vereint eigene Tracking-Hardware mit einer leistungsstarken Software-Plattform, die Bauunternehmen Echtzeit-Transparenz über den Standort und Zustand ihrer Assets bietet.

Eines der Herzstücke von Findmee ist ein Rapportierungsmodul, das die automatisierte Erfassung von Betriebszeiten und Maschineneinsätzen ermöglicht. So wird die zentrale Erfassung von Maschinen- und Gerätestunden sowie Verbrauchsdaten zum Kinderspiel. Ein Beispiel für den Einsatz der Technologie ist das Deponie-Erweiterungsprojekt der Stefan Eberhard AG in Sirnach, das zeigt, wie effizient die Lösungen von Findmee bereits in der Praxis funktionieren.

Förderung und Unterstützung

Das Startup wurde jüngst in das Förderprogramm «Innovationsstrategie Graubünden 2028» aufgenommen und erhält damit wertvolle Unterstützung des Kantons. Die Fördermittel sind nicht zu vernachlässigen: Ab Entwicklungskosten von 100.000 Franken sind Beiträge von maximal 500.000 Franken möglich, was bis zu 25% der anrechenbaren Entwicklungskosten ausmacht. Diese finanzielle Unterstützung soll die Produktion stärken und den Ausbau der Dienstleistungen von Findmee vorantreiben.

Doch damit nicht genug: Das Team plant noch in diesem Jahr die Lancierung eines weiteren Softwaremoduls sowie eines zusätzlichen Sensors, die sich derzeit in der Testphase befinden. Diese Entwicklungen könnten das Angebot von Findmee weiter diversifizieren und den Unternehmen im Bauwesen zusätzliche Werkzeuge an die Hand geben.

INQA-Coaching für Unternehmen

Für Unternehmen, die zusätzliche Unterstützung suchen, bietet die INQA eine interessante Möglichkeit. Hier können Firmen eine INQA-Erstberatung in einer regionalen INQA-Beratungsstelle in Anspruch nehmen. In dieser Erstberatung werden die Fördervoraussetzungen und der betriebliche Unterstützungsbedarf geklärt. Bei Erfüllung der Bedingungen kann ein INQA-Coaching-Scheck ausgestellt werden, der dann bei einem autorisierten INQA-Coach eingelöst werden muss.

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Das INQA-Coaching zielt darauf ab, individuelle betriebliche Lösungen zu erarbeiten und kann bis zu sieben Monate dauern. Nach Abschluss des Coachings erfolgt ein Gespräch, um die Ergebnisse und Wirkungen zu evaluieren und gegebenenfalls weitere Förderoptionen aufzuzeigen. So wird nicht nur kurzfristige Unterstützung, sondern auch langfristige Veränderungen im Unternehmen angestrebt.

In einer Zeit, in der digitale Lösungen immer wichtiger werden, zeigt Findmee, wie Innovation und Unterstützung Hand in Hand gehen können. Die Entwicklungen in Graubünden sind ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen von Förderprogrammen profitieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Digitalisierung ihrer Branche leisten können.