Zukunft gestalten: Glarus‘ kantonale Richtplanung im Fokus
Heute ist der 30.06.2026 und ich sitze hier in Glarus, um über den kantonalen Richtplan zu berichten. Ein Thema, das für viele von uns oft weit weg erscheint, aber letztlich jeden betrifft. Die kantonale Richtplanung, die 2018 endlich den Segen erhielt, ist nicht nur ein Papier, das irgendwo in einem Amtsgebäude verstaubt – nein, sie regelt die räumliche Entwicklung in sämtlichen Bereichen. Siedlungen, Verkehr, Infrastruktur, Natur und sogar Freizeitaktivitäten fallen darunter. Ein riesiges Spektrum, das ordentlich koordiniert werden muss!
Alle vier Jahre muss der Kanton dem Bund und dem Landrat über den Stand der Richtplanung berichten. Der erste große Kontrollbericht steht nun für 2026 an. Und das Bild, das sich abzeichnet, ist mehrheitlich positiv! Was für ein Grund zur Freude, oder? Viele Entwicklungsziele sind erreicht oder befinden sich in der Umsetzung. Aber – und das ist wichtig zu erwähnen – es gibt auch offene Pendenzen. Ein bisschen wie bei einem unaufgeräumten Schreibtisch, wo man denkt: „Ja, das kann ich später machen.“
Offene Pendenzen und Handlungsbedarf
Einige Punkte stehen noch aus, und Handlungsbedarf ist gefragt, insbesondere bei den Bundesaufträgen. Die Anpassung an die erste Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes ist ein wichtiges Thema. Auch die Anforderungen im Bereich Windenergie müssen erfüllt werden. Man fragt sich, wie viel Platz wir für die grüne Energie schaffen können, ohne die atemberaubende Natur zu gefährden. Und was ist mit der Wasserkraft? Auch hier müssen wir die Vorgaben des Bundes in zukünftigen Richtplanrevisionen berücksichtigen.
Auf kantonaler Ebene gibt es ebenfalls Aufgaben, die nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Auslaufende Projekte wie die Umfahrungsstraßen sind ein heikles Thema. Und die Planungsgrundlagen, beispielsweise die Abfallplanung, benötigen dringend eine Aktualisierung. Ich kann mir vorstellen, dass sich auch einige Bürger fragen, wie das alles zusammenpassen soll. Klar, es ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance, den Kanton Glarus nachhaltig zu gestalten.
Die Gemeinde Glarus Süd im Fokus
In Glarus Süd steht die Nutzungsplanungsrevision ganz oben auf der Agenda. Hier soll frischer Wind wehen, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden. Es wird auch eine neue Arbeitszonenmanagement-Umsetzung angestrebt, und ein Leitfaden zur Innenentwicklung soll ebenfalls verabschiedet werden. Man könnte sagen, es tut sich einiges! Wenn ich daran denke, was alles auf dem Tisch liegt, wird mir fast schwindelig.
Der Regierungsrat hat klare Pläne. Die Berichterstattung 2026 wird dem Landrat zur Kenntnisnahme vorgelegt und auch beim Bund eingereicht. Man kann nur hoffen, dass die Rückmeldungen positiv ausfallen. Schließlich haben die Menschen in Glarus ein Recht darauf, zu erfahren, wie es um ihre Lebensqualität steht und welche Maßnahmen ergriffen werden.
Ein Blick in die Zukunft
Die Anpassungen am Richtplan, die bereits 2024 stattfinden, sind ebenfalls von Bedeutung. Der Kanton Glarus hat den Richtplan 2018 überarbeitet, und die Genehmigung erfolgte in zwei Schritten. Der Bund äußerte Vorbehalte und Aufträge, die in einem Prüfungsbericht festgehalten wurden. Man könnte sagen, das ist wie ein ständiges Feilen an einem Kunstwerk – immer auf der Suche nach dem perfekten Ergebnis.
Die Raumbeobachtung des Kantons wird nicht vernachlässigt. Es ist wie beim Gärtnern – regelmäßig nachsehen, ob alles gut wächst und gedeiht. Die Eingaben aus der Mitwirkung werden derzeit ausgewertet, und es ist durchaus möglich, dass Anpassungen am Richtplanentwurf vorgenommen werden. Ein spannender Prozess, der zeigt, wie wichtig die Meinung der Bürger ist.
So, während ich hier sitze und über all diese Themen nachdenke, wird mir klar, dass die kantonale Richtplanung nicht nur eine bürokratische Angelegenheit ist. Sie ist ein lebendiger Prozess, der unsere Zukunft in Glarus mitgestaltet. Man kann nur gespannt sein, wie sich alles entwickeln wird. Und vielleicht, nur vielleicht, stehen wir in ein paar Jahren hier und blicken auf eine Zeit voller positiver Veränderungen zurück.
