Waldwandel in Glarus: Neue Strukturen für eine gerechtere Forstbewirtschaftung
Heute ist der 25.06.2026 und in Glarus tut sich einiges im Wald. Die Gemeinde Glarus Süd hat beschlossen, die Forstreviere neu zu organisieren. Klingt nach einem trockenen Thema? Vielleicht, aber die Auswirkungen sind durchaus spannend! Mit einer Gesamtwaldfläche von rund 12’300 Hektaren, was mehr als der Hälfte des Waldes im Kanton Glarus ausmacht, wird die Verteilung der Aufgaben der Revierförster jetzt gerechter gestaltet. Das Ziel ist klar: Die Revierförster sollen gleichmäßigere Arbeitslasten zugeteilt bekommen, damit jeder seinen Beitrag optimal leisten kann.
Die alte Einteilung hatte einige Ungleichheiten. Jedes der fünf Forstreviere hatte eine durchschnittliche Fläche von rund 2’500 Hektaren, wobei das größte Revier rund ein Drittel mehr Waldfläche hatte als das kleinste. Das klingt fast wie in einer ungleichen Familie, oder? Wo der eine immer mehr zu tun hat als der andere. Die Unterschiede bei der bewirtschafteten Waldfläche hatten sich im Laufe der Jahre zu einem echten Problem entwickelt. Um den Herausforderungen bei der Rekrutierung von Revierförstern, die durch den Fachkräftemangel verstärkt werden, zu begegnen, wurde diese Anpassung notwendig.
Die neue Forstreviereinteilung
Ab dem 1. Juli 2026 tritt die neue Einteilung in Kraft. Die fünf Forstreviere bleiben bestehen, werden jedoch in drei große und zwei kleinere unterteilt. Die neuen Forstreviere tragen geografische Namen: Glarus Süd SW, Glarus Süd NW, Glarus Süd N, Glarus Süd NO und Glarus Süd SO. Mit dieser Neustrukturierung wird sichergestellt, dass die Kennzahlen für den Arbeitsaufwand ausgeglichener sind und die Betreuung der Privatwaldeigentümer sowie der touristischen Gebiete gleichmäßiger verteilt wird. Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten!
Die neuen Forstreviere haben eine durchschnittliche Fläche von gut 3’000 Hektaren, wenn man die beiden kleineren zusammenzählt. Damit sinken die Unterschiede in der bewirtschafteten Waldfläche deutlich. Das könnte bedeuten, dass die Revierförster weniger Überstunden machen müssen – und das ist ja schon mal ein Grund zum Feiern! Dabei leiten drei Revierförster zusätzlich eine Forstfiliale des Forstbetriebs Glarus Süd.
Ein Blick in die Zukunft
Aber das ist noch nicht alles. Ab dem 1. Januar 2026 wird das Departement Wald und Landwirtschaft in vier Abteilungen gegliedert: Wald, Landwirtschaft, Naturgefahren und Wasserbau. Die Überprüfung der Forstreviere wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton und unter Berücksichtigung der kantonalen Waldgesetzgebung durchgeführt. Das bedeutet, dass es nicht nur darum geht, die Revierförster zu verteilen, sondern auch um eine umfassende Optimierung der Abläufe.
Ab dem 1. April 2026 gibt es eine Zwischenlösung mit personellen Veränderungen. Christian Hösli wird das Forstrevier Linthal übernehmen, während Samuel Mazza für das Forstrevier Sernftal Nord-Ost zuständig ist. Die bestehenden Forstreviere werden von erfahrenen Revierförstern geleitet, und jeder bringt sein eigenes Know-how mit. Das ist entscheidend, gerade in Zeiten, in denen die Natur uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.
Die Überprüfung der Forstreviere wird im Sommer 2026 abgeschlossen sein, und die Bevölkerung wird über die Ergebnisse informiert. Für viele ist das eine spannende Zeit, in der sich viel bewegen kann. Vielleicht wird die eine oder andere Überraschung auf uns warten! Aber eines ist sicher: Die Veränderungen im Wald von Glarus Süd sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Natur und ihre Ressourcen besser zu schützen und zu bewirtschaften.
