Heute ist der 2.07.2026 und die Lage im Kanton Glarus ist angespannt. Die Abteilung Wald und Naturgefahren hat die Waldbrandgefahr als groß eingeschätzt. Das ist alles andere als beruhigend, denn die aktuellen Niederschlagsmengen sind schlichtweg nicht ausreichend, um die Gefahr zu entschärfen. Um den Brandgefahr zu begegnen, sind flächendeckende Niederschläge über mehrere Tage notwendig. Doch die Wetterprognose zeigt steigende Temperaturen und kaum Niederschläge, was die Situation weiter verschärft.

Wer jetzt nach einem gemütlichen Grillabend im Wald oder im Garten während der Sommerzeit denkt, sollte sich besser überlegen, ob das wirklich eine gute Idee ist. Denn das Feuern im Wald und in Waldesnähe ist seit dem 25. Juni 2026 verboten. Das Verbot gilt nicht nur für offenes Feuer, sondern auch für das Abbrennen von Feuerwerk und das Steigenlassen von Himmelslaternen. Selbst das Wegwerfen von Raucherwaren könnte fatale Folgen haben. Die trockene Vegetation ist extrem entzündbar, und ein Funke kann bereits genügen, um ein Feuer zu entfachen.

Was ist erlaubt?

Jetzt fragt man sich vielleicht, was denn noch erlaubt ist, wenn alles andere verboten ist. Es gibt tatsächlich einige Ausnahmen: Feuern in befestigten Feuerstellen ist erlaubt, solange man 50 Meter Abstand zum Wald einhält. Das gilt auch für Grillieren mit Gas- und Elektrogrills, die auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen. Aber keine Sorge, das Kochen mit Gas- und Elektrogrills in geschlossenen Räumen ist ebenfalls erlaubt, solange es sicher ist. Wer sich also einen sichereren Ort sucht, kann dennoch ein wenig Sommerfeeling genießen.

Die Lage wird am 8. Juli 2026 neu beurteilt, doch die gegenwärtige Situation lässt nicht darauf hoffen, dass die Einschränkungen bald gelockert werden. Wer dennoch plant, ein Feuerwerk zu veranstalten, muss sich leider gedulden: Das Abbrennen von Feuerwerk ist im ganzen Kanton untersagt, auch wenn der Verkauf weiterhin möglich ist.

Blick über die Grenzen

Ein Blick über die Grenze zeigt, dass die Waldbrandgefahr nicht nur in Glarus ein Thema ist. In anderen Regionen Deutschlands, wie etwa Baden-Württemberg, sind die Waldbrandgefahren ebenfalls hoch. Der Waldbrandgefahrenindex zeigt dort Werte von 4 und 5, was auf eine sehr hohe Gefahr hinweist. Auch Bayern und Brandenburg sind betroffen, wo vor allem die Wetterbedingungen die Brandgefahr erhöhen.

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Die Temperaturen steigen, und die Niederschläge bleiben aus – ein Umstand, der in vielen Regionen zu besorgniserregenden Situationen führt. Es ist wichtig, dass wir alle achtsam sind und das Verbot ernst nehmen. Die Natur ist empfindlich, und ein unbedachter Moment kann große Schäden nach sich ziehen. Lassen wir die Finger von Feuer und achten wir darauf, die Natur zu schützen.