Heute, am 7. Mai 2026, machen wir einen Ausflug in die beschauliche Gemeinde Niederurnen. Hier hat die Schule ein spannendes Pilotprojekt ins Leben gerufen, das die Herzen der kleinen Radfahrer höher schlagen lässt: „Velo-Fit“. Eine Sache vorweg: Es geht nicht nur darum, die Kids auf zwei Räder zu setzen, sondern ihnen auch das nötige Know-how mit auf den Weg zu geben, um sicher durch den Verkehr zu kommen. Das ist wichtig, denn Christian Eggenberger, ein Kantonspolizist und Verkehrsinstruktor, hat festgestellt, dass die Fahrradkompetenzen bei Kindern im Rückgang begriffen sind. Komisch, oder? Immerhin gab’s früher kaum einen, der nicht mit dem Rad zur Schule gedüst ist!
Die Gründe für diesen Rückgang sind vielfältig. In einer Welt, wo das Elterntaxi und der öffentliche Verkehr immer gefragter sind, bleibt das Rad oft in der Ecke stehen. Das Projekt „Velo-Fit“ hat sich drei zentrale Themen vorgenommen: Die Kids sollen ihr Velo fahrtüchtig machen, die Verkehrsregeln kennenlernen und sich sicher auf dem Fahrrad bewegen. Das klingt doch nach einem soliden Plan! Unterstützt wird das Ganze von Cyclosport Mollis, die zwei Velomechaniker kostenlos zur Verfügung stellen. So können die Räder gleich auf Vordermann gebracht werden. Und was wäre ein solches Projekt ohne die Menschen, die es umsetzen? Christian Eggenberger leitet die Regel- und Verhaltenskunde, während die Profis Michael Klauser und Franz Bär von Bikecontrol das Fahrtraining übernehmen.
Ein spannendes Programm
Die Schülerinnen und Schüler der Niederurner Schulklassen nehmen vier Wochen lang an der Aktion „Bike to School“ von Pro Velo Schweiz teil. Danach steht der große Tag an: der Besuch im Verkehrsgarten, wo sie die Fahrradprüfung ablegen können. Ein richtiges Abenteuer, wenn man bedenkt, dass die Kids dabei nicht nur ihre Fähigkeiten testen, sondern auch viel über sich selbst lernen können. Thais Camargo, die Sportlehrerin, hat die Initiative zu diesem tollen Projekt ergriffen. Es ist schön zu sehen, wie engagierte Lehrkräfte die Zukunft unserer Kinder im Blick haben!
Das Projekt ist nicht nur ein Hit in Niederurnen, es könnte auch anderen Schulen als Vorbild dienen. Lehrpersonen, die Interesse haben, können sich bei der Fachstelle Sport melden. So können noch mehr Kinder von dieser wertvollen Erfahrung profitieren. Das ist doch eine tolle Möglichkeit, um auch in anderen Gemeinden das Bewusstsein für Verkehrssicherheit und Fahrradkompetenz zu stärken!
Spielerisch lernen mit digitalen Angeboten
Aber nicht nur in Niederurnen wird an der Verkehrserziehung gearbeitet. Es gibt auch viele Online-Angebote, die Kindern spielerisches Lernen über das Radfahren ermöglichen. Auf verschiedenen Internetseiten können die Kleinen ihr Wissen durch Spiele, Kurzfilme und Quizze erweitern. Die Website „Mit dem Fahrrad durchs Netz“ hat sogar sechs Lerntouren zu den Themen Fahrradwissen, Ausrüstung und Verhalten im Straßenverkehr. Wie cool ist das denn? Und für die etwas Größeren gibt’s „Achtung Auto 2.0“, die Unterrichtsmaterialien für die Klassen 5 und 6 zur Mobilitätsbildung bereitstellt.
Diese digitalen Angebote sind eine tolle Ergänzung zu den praktischen Erfahrungen, die die Kinder beim „Velo-Fit“-Projekt sammeln. Sie können sich so nach Herzenslust auf ihre Fahrradprüfung vorbereiten. Und mal ehrlich, wer möchte nicht ein echter „Pedalpirat“ werden? Die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten eine spannende Mischung aus Theorie und Praxis. Das zeigt, wie wichtig es ist, Kinder schon früh für das Thema Verkehrssicherheit zu sensibilisieren.