Am Freitagabend, kurz nach 18 Uhr, wurde ein 12-Jähriger auf dem Gönhardweg in Aarau von einem weißen Lieferwagen erfasst. Der Junge kam gerade vom Schulhaus Gönhard und wollte den Fußgängerstreifen mit seinem Fahrrad überqueren. Aber dann – das ist echt schockierend! – fuhr der Lieferwagen, der mit roter Aufschrift versehen war, von der Hallwylstrasse in Richtung KEBA und erfasste ihn. Die Fahrerin hielt zwar kurz an, aber anstatt zu helfen, fuhr sie einfach weiter. Da bleibt einem echt die Spucke weg!

Die Kantonspolizei Aargau hat bereits die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die etwas gesehen haben könnten. Es wäre wirklich hilfreich, wenn sich Personen, die Informationen zum Fahrzeug oder zur Fahrerin haben, bei der Mobilen Polizei melden oder einen Polizeiposten aufsuchen könnten. Man fragt sich, wie man einfach so wegfahren kann, ohne sich um einen verletzten Jungen zu kümmern. Das lässt einem echt das Herz schwer werden.

Ein Blick auf die Sicherheit im Straßenverkehr

In den letzten Jahren hat sich viel um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr gedreht. Besonders junge Radfahrer sind oft noch ungeschult im Umgang mit Gefahren. Viele Kinder haben ein noch nicht vollständig entwickeltes Seh- und Hörvermögen, was ihre Fähigkeit, Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen, einschränkt. Das führt dazu, dass sie oft nicht gut abschätzen können, wie schnell ein Fahrzeug auf sie zukommt. Daher ist es wichtig, dass Kinder das Radfahren zunächst abseits von Verkehrssituationen üben.

Der ADAC empfiehlt, dass Eltern ihre Kids erst nach der schulischen Fahrradprüfung, die in der Regel in der 3. oder 4. Klasse stattfindet, alleine im Straßenverkehr fahren lassen sollten. Das ist ein Punkt, über den viele Eltern vielleicht nicht nachdenken. Aber Sicherheit geht nun mal vor! Zudem sollten Kinder immer einen Helm tragen, und das nicht nur, weil es cool aussieht. Ein gut sitzender Helm kann im Ernstfall wirklich Leben retten.

Tipps für Eltern und Kinder

Eltern sollten die Grundregeln und Verkehrszeichen für Radfahrer gut kennen und regelmäßig mit ihren Kindern durchgehen. Das klingt nach viel Aufwand, aber es ist wichtig! Kinder unter 8 Jahren müssen den Gehweg benutzen, und bis 10 dürfen sie ihn auch nutzen, wenn kein Radweg vorhanden ist. Außerdem ist es eine gute Idee, beim Radfahren helle Kleidung zu tragen. Helle Farben erhöhen die Sichtbarkeit, und Sicherheitswesten oder Reflektoren können dabei helfen, noch besser wahrgenommen zu werden.

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Die richtige Größe des Fahrrads ist ebenfalls ein Thema, das oft vernachlässigt wird. Kinder sollten beim Sitzen auf dem Sattel mit beiden Füßen den Boden erreichen können. Das ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern trägt auch dazu bei, dass die Kleinen mehr Freude am Radfahren haben. Und was die Reifengrößen angeht, die sollten sich an der Körpergröße des Kindes orientieren – das ist ein einfaches, aber oft übersehenes Detail.

Wir alle hoffen, dass der 12-Jährige bald wieder auf den Beinen ist und solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können. Es liegt in unserer Verantwortung, die Kleinsten zu schützen und sie sicher im Straßenverkehr aufwachsen zu lassen. Lasst uns alle ein bisschen mehr aufpassen – für die Sicherheit unserer Kinder.