Gestern war es endlich soweit: Das Symposium zum Thema Palliative Versorgung in Glarus fand statt. Viele Menschen versammelten sich, um über diesen wichtigen Bereich der Gesundheitsversorgung zu diskutieren. Alexander Penssler, der neue CEO des Kantonsspitals Glarus, stellte sich vor und gab erste Einblicke in die künftige Ausrichtung des Spitals. Man merkte ihm an, wie wichtig ihm die Entwicklung des Gesundheitswesens in der Region ist. Die Anwesenden waren gespannt auf die neuen Impulse, die er mitbringt.

Ein weiteres Highlight des Abends war die Präsentation von Ivo Dürr, dem Bereichsleiter des Palliativen Brückendienstes der Krebsliga Ostschweiz. Dürr stellte ein brandneues Angebot vor und erklärte die Strukturen und Abläufe, die in Zukunft die Zusammenarbeit im Berufsalltag verbessern sollen. Nura Slongo vom Forum Palliative Care unterstützte ihn dabei und brachte konkrete Beispiele zur Umsetzung im Kanton Glarus. Das Ziel? Eine interprofessionelle Zusammenarbeit, die sowohl die Fachpersonen als auch die Teams entlastet.

Ein neuer Weg für die Palliative Care

Der neue Palliative Brückendienst startet am 1. Juli 2026 und wird eine wichtige Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige sein. Andrea Trummer, Gemeinderätin der Gemeinde Glarus, äußerte sich erfreut über den bevorstehenden Start und sprach von einem bedeutenden Meilenstein. Sie begleitet das Projekt als Mitglied der Projektgruppe und war sichtlich stolz darauf, Teil dieser Entwicklung zu sein. Die Veranstaltung schloss mit einem Netzwerkapéro, der Raum für persönliche Gespräche bot und die Gelegenheit, sich auszutauschen.

Die Bedeutung der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Palliative Care ist nicht zu unterschätzen. Palliative Care Teams arbeiten Hand in Hand, um die bestmögliche Versorgung für Patient:innen zu gewährleisten. Dabei ist es entscheidend, die Bedürfnisse der Betroffenen im Blick zu behalten – denn diese können sich im Verlauf des Krankheitsprozesses ändern. Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, um die individuelle Situation der Betroffenen und ihrer Familien zu berücksichtigen.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt ausdrücklich hervor, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Fachpersonen in der Palliative Care ist. Offene Kommunikation, zugängliche Dokumentation und flache Hierarchien sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei ist Vertrauen und ein wertschätzender Umgang in Teams unerlässlich. Die Qualität der Versorgung und die Zufriedenheit aller Beteiligten können durch ein starkes interprofessionelles Miteinander erheblich gesteigert werden.

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Jeder, der in der Palliative Care tätig ist, weiß, dass die Eigeninitiative der Teammitglieder oft der Schlüssel zum Erfolg ist. Deshalb sollten Fachpersonen stets ihre Weiterbildung im Auge behalten und den interprofessionellen Austausch fördern. So kann man nicht nur die eigene Perspektive erweitern, sondern auch den Horizont der gesamten Versorgungskette.

Die Veranstaltung in Glarus war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gemeinsam werden die Fachleute daran arbeiten, das Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen ein Stück weit zu erleichtern. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Referierenden und die Steuergruppe für dieses bedeutende Symposium! Man kann nur gespannt sein, was die Zukunft bringt.