Am 11. Juni 2026 fand in Glarus die Versammlung von Nez Rouge Linth-Glarus statt, ein Event, das nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Gemeinschaft zusammenbrachte. Die Versammlung begann mit einer zügigen Abhandlung der Traktanden, und wie es oft der Fall ist bei solchen Anlässen, blieben die Themen Jahresrechnung und Budget ohne große Diskussionen. Vielleicht war es die Vorfreude auf das, was kommen sollte, oder die Sonne, die an diesem Tag besonders schön schien. Ein bisschen wie der erste Sommerwind, der die Sorgen wegbläst.

Ein emotionaler Moment kam, als Hansjörg Amacker, der Präsident, seinen Rücktritt aufgrund gesundheitlicher Probleme ankündigte. Er hatte sein Amt mit Engagement und Herzblut geführt, und das Publikum würdigte seinen Einsatz mit herzlichem Applaus. Es war spürbar, dass sein Rücktritt nicht nur eine organisatorische Lücke hinterlässt, sondern auch einen Menschen, der mit Leidenschaft und Hingabe gearbeitet hatte. So gab es noch weitere Rücktritte: Gert van der Meer als Aktuar, Andreas Würmli als Beisitzer und Ulrike Duss, die das Sekretariat Aktion betreute. Das sind schmerzliche Verluste für eine Organisation, die auf Freiwillige angewiesen ist, die mit vollem Herzen bei der Sache sind.

Neuer Wind im Vorstand

Ein Lichtblick war jedoch, dass einige Vakanzen besetzt werden konnten. Heidi Wirth wird neue Aktuarin, und Betina Fornaro übernimmt das Sekretariat Aktionen im erweiterten Vorstand. Das sind frische Gesichter, die mit neuen Ideen und Energie aufwarten könnten. Trotzdem bleibt die Herausforderung, die Ämter des Beisitzers, des Verantwortlichen für die Plakatierung und des Präsidenten zu besetzen. Hier ist noch viel Arbeit nötig, und der Vorstand ist gefordert, Lösungen bis zur Aktion 2026/2027 zu finden. Die Anwesenden bestätigten den Vorstand und die Revisorinnen in ihrer Arbeit – eine kleine Bestätigung für den Einsatz, den alle in diese wichtige Initiative stecken.

Ein ganz besonderer Moment war die Ehrung von Stefan Weibel, der ein Geschenk für seinen besonderen Einsatz für die Aktion 2025/2026 erhielt. Solche Gesten sind wichtig, um die Motivation hochzuhalten. Nach der Versammlung gab es dann einen Apéro, bei dem die Anwesenden die Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und die Atmosphäre zu genießen. Es war ein bisschen wie eine familiäre Zusammenkunft – Lachen, Gespräche und das Gefühl, das gemeinsam etwas erreicht wird.

Ein Aufruf zur Mithilfe

Inmitten all dieser Veränderungen gibt es eine klare Hoffnung: Mehr Freiwillige sollen sich bei Nez Rouge Linth-Glarus engagieren, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Denn jede helfende Hand zählt, und es braucht Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Organisation ist nicht nur ein wichtiger Dienst für die Gemeinschaft, sondern auch eine Plattform für persönliche Begegnungen und das Zusammenwachsen.

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Die Versammlung hat gezeigt, wie dynamisch und lebendig Nez Rouge Linth-Glarus ist, trotz der Herausforderungen. Es bleibt spannend, wie sich die Dinge entwickeln werden, und welche neuen Gesichter wir in den kommenden Jahren sehen werden. Eines ist sicher: Die Leidenschaft und das Engagement, die in dieser Gemeinschaft zu spüren sind, werden nicht so schnell verschwinden.