Neuer Wind im Glarner Motorsport: Didier Blumer bringt frischen Schwung in die ACS Sektion
In Glarus tut sich was! Didier Blumer, der neue Präsident der ACS Sektion Glarus, hat im März 2023 die Zügel übernommen. Da wird einem gleich warm ums Herz, wenn man bedenkt, dass er die Tradition seines Vaters, Harry Blumer, und seines Vorgängers, Willi Leuzinger, fortführt. Die ACM Sektion Glarus ist zwar die kleinste in der Schweiz, aber das macht sie nicht weniger lebendig! Gegründet im Jahr 1915, hat sie eine lange Geschichte, die bis zu den legendären Klausenrennen reicht, die zwischen 1922 und 1934 stattfanden und als das härteste Bergrennen Europas galten.
Blumer hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Er möchte die Organisation verjüngen und mehr junge Leute ins Boot holen. Das ist nicht nur wichtig, um die Leidenschaft für Autos und Motorsport weiterzugeben, sondern auch um die Freude an der mobilen Freiheit in der Gemeinschaft zu erleben. Ein bisschen Nostalgie trifft auf moderne Ideen – das klingt nach einer spannenden Mischung! Im Oktober plant die Sektion eine gemeinsame Ausfahrt, und am 19. September geht’s zum Young- & Oldtimer-Treffen Ennenda. Dort wird eine digitalisierte Strecke des Kerenzerbergrennens präsentiert. Ja, richtig gehört, die Technik hält Einzug in die Rennsportwelt!
Die Liebe zum Motorsport
Das Kerenzerbergrennen, das unter dem Patronat der ACS Sektion Glarus alle zwei Jahre stattfindet, hat eine besondere Bedeutung für die Region. Blumer wird beim nächsten Rennen, das am 19. und 20. Juni 2027 steigt, als neuer Verantwortlicher auf der Bühne stehen. Die Vorfreude darauf ist bereits spürbar! Die Mitglieder des ACS können sich nicht nur auf spannende Motorsportereignisse freuen, sondern auch auf zahlreiche Vorteile, die die Mitgliedschaft mit sich bringt – eine Art Rundum-Service für die ganze Familie, wenn man so will.
Doch Blumer schaut nicht nur zurück, sondern beschäftigt sich auch mit aktuellen Mobilitätsthemen im Kanton Glarus. Projekte wie die Querspange Netstal und die Tiefgarage unter dem Zaunplatz stehen auf der Agenda. Es ist ihm wichtig, den Kontakt zu den Menschen zu pflegen und die Vorzüge der Mobilität zu teilen. Es geht um mehr als nur um Autos; es geht um die Gemeinschaft. Und das ist ja schließlich das Herzstück jeder guten Vereinsarbeit.
Tradition trifft Innovation
Der ACS, der 1898 in Genf von 17 Automobilpionieren gegründet wurde, vertritt die Interessen der Autofahrer in der Schweiz und hat über 120 Jahre Geschichte. Einmalig in seiner Art, war der ACS auch Mitgründer der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) und hat im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Motorsportveranstaltungen organisiert. Es ist beeindruckend, wie der Club es geschafft hat, sich trotz des Verbots von Rundstreckenrennen in der Schweiz seit 1955 auf alternative Motorsportdisziplinen wie Bergrennen und Rallyes zu konzentrieren. Die Leidenschaft für den Motorsport bleibt also lebendig – und das ist es, was zählt.
Die ACS Sektion Glarus ist nicht nur ein Ort für Motorsportfans, sondern auch ein Treffpunkt für Gleichgesinnte, die ihre Begeisterung für das Automobilleben teilen wollen. Didier Blumer und sein Vorstand haben viel vor, und man kann nur hoffen, dass der Enthusiasmus ansteckend wirkt. In der kleinen, aber feinen Welt des Automobilsports wird es auf jeden Fall spannend bleiben!
