Im malerischen Glarnerland tut sich was! Die Mediterranisierung hat auch hier Einzug gehalten. Immer mehr temporäre Angebote für Umtrunk und geselliges Beisammensein im Freien sprießen aus dem Boden. Gemeinderätin Andrea Trummer hat das ganz genau im Blick. Sie sieht nicht nur Raum für weitere gastronomische Ideen, sondern lobt auch die bestehenden Betriebe, die für das Flair in der Region sorgen. Schließlich hat sich der Lebensstil, draußen zu speisen und in Cafés sowie Bars zu verweilen, in den letzten drei Jahrzehnten von den sonnigen Küsten Europas in die Schweiz importiert.
Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung ist Gallus Hinder. Er bringt auch in diesem Sommer 2023 sein beliebtes Sommerbistro auf den Rathausplatz in Glarus zurück – und das nun bereits zum dritten Mal! Im Winter hat seine Glühweinbar schon zum sechsten Mal für kuschelige Stimmung gesorgt. Das zieht nicht nur Einheimische an, auch Gäste aus der Umgebung lassen sich von der besonderen Atmosphäre verzaubern. Und wenn wir schon von Beliebtheit sprechen: Die Rollbar der Gastrowärchstatt GmbH im Volksgarten hat sich längst zu einem Hotspot entwickelt. Lange Wartezeiten für Getränke scheinen hier das neue Normal zu sein! Wer es ruhiger mag, kann sich im Café Gärtli des Vereins IGNA Glarus niederlassen – die zweite Saison ist gestartet und der Kaffee duftet schon verführerisch.
Der Trend zur Außengastronomie
Über 20 Betriebe in Glarus, Netstal, Ennenda und Riedern kommen an warmen Tagen zusammen, um Außengastronomie auf öffentlichem Grund anzubieten. Das ist eine wahre Freude für alle, die das Leben im Freien genießen wollen! Trummer bringt es auf den Punkt: „Temporäre Angebote beleben den öffentlichen Raum und sind wichtig für Bevölkerung und Gäste.“ Die Gemeinde ist offen für neue Anfragen zu Sommerbars, sofern diese das bestehende gastronomische Angebot ergänzen. Wie praktisch, dass Gesuche einfach bei der Gemeinde Glarus eingereicht werden können! Unterstützung gibt’s dabei von Glarus Service und VISIT Glarnerland.
Natürlich prüft die Gemeinde die Gesuche hinsichtlich Standortverträglichkeit und Anwohnersituation. Das ist wichtig, denn niemand möchte in der Nachbarschaft von einer lauten Bar gestört werden. Übrigens können Genehmigungen nicht nur für öffentliche Flächen, sondern auch für privaten Grund erteilt werden – hier braucht es jedoch das Einverständnis des Grundeigentümers.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
Der Trend zur Außengastronomie ist nicht nur im Glarnerland ein Hit. In der gesamten Schweiz ist die Entwicklung der Gastronomie in den letzten Jahren bemerkenswert. Laut dem Bundesamt für Statistik gibt es in der Branche stetige Veränderungen. Immer mehr Menschen schätzen die Möglichkeit, im Freien zu essen und zu trinken – und das hat auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Gastronomie ist ein bedeutender Teil des Schweizer Lebensstils geworden, und die Zahlen sprechen für sich. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet auf der Seite des Bundesamts für Statistik interessante Informationen.
So zeigt sich einmal mehr: Das Glarnerland ist nicht nur ein Ort der Natur und Tradition, sondern auch ein lebendiger Raum für neue Ideen. Die mediterrane Leichtigkeit, die hier Einzug hält, bringt frischen Wind in die Region und macht das Leben ein Stück weit schöner. Prost auf den Sommer, der vor der Tür steht!