Heute ist der 15. Mai 2026 und in Glarus ist wieder einmal die Zeit für eine spannende Veranstaltung der Samariter. Es ist die jährliche Fortbildung zur Lehrmethodik für technische Kader, die sich mit der didaktischen Aufbereitung von Kursinhalten beschäftigt. Dieses Jahr stehen die Kurszieldefinitionen und Zielformulierungen im Fokus. Vreni Kubli und Cinzia Di Leo, die beiden Instruktorinnen, haben ein Thema gewählt, das anschaulich und praxisnah vermittelt wird. Was kann es Besseres geben, als Theorie mit praktischen Aufgaben zu verbinden, um das Gelernte gleich anzuwenden?

Die Teilnehmer können sich auf einen freiwilligen Nachmittagsteil freuen, bei dem Fallbeispiele zur neuen Guideline für BLS-AED-Kurse vertieft werden. Ein besonders wichtiger Punkt, der in diesem Zusammenhang behandelt wird, sind die Unterschiede bei der Reanimation von Kleinkindern. Komplexe Themen wie Spezialfälle in der Reanimation werden angesprochen, und Informationen aus dem Verband stehen ebenfalls zur Verfügung. Das ist nicht nur wichtig – es ist lebensrettend!

Wichtige Aspekte der Reanimation

Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist ein Thema, das in der Notfallmedizin immer wieder thematisiert wird. Sie wird durchgeführt, wenn jemand bewusstlos ist und keine normale Atmung hat. Das klingt vielleicht einfach, doch die Realität ist oft komplizierter. Bei mehreren Helfern können die Aufgaben verteilt werden, was die Ermüdung verringert. Und wusstet ihr, dass bei Säuglingen und Kindern die Wiederbelebung an altersbedingte Faktoren wie Atemrhythmus und Herzfrequenz angepasst werden muss? Das ist ein ganz entscheidender Punkt!

Vor der Herzdruckmassage sollten bis zu fünf initiale Atemspenden gegeben werden. Wenn das nicht möglich ist, beginnt man einfach mit der Herzdruckmassage. Und denkt daran: Das Brustbein muss nach jeder Kompression vollständig entlastet werden! Bei Säuglingen benutzt man zwei Fingerkuppen auf dem unteren Drittel des Brustbeins und drückt ca. 4 cm tief, während man bei Kleinkindern mit einer oder zwei Händen ca. 5 cm tief drückt. Nach 30 Kompressionen ist es Zeit, die Atemwege zu öffnen und zu beatmen. Es ist ein ständiger Wechsel von Druck und Entlastung – einfach faszinierend, wie viel Technik und Wissen dahintersteckt!

Ein Blick in die Zukunft

Im Jahr 2026 wird ein ganz besonderer Jubiläumsanlass stattfinden. Am 13. Juni laden die Samariter zur Veranstaltung «Samariter & Co, gemeinsam helfen» ein. Verschiedene Partner wie der Rettungsdienst, die Feuerwehr, der Zivilschutz und die First Responder des Alpin Rettung GL werden ihre Tätigkeiten und die Zusammenarbeit präsentieren. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und die Menschen zu treffen, die im Notfall zusammenarbeiten.

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Aber das ist noch nicht alles. Ein weiterer wichtiger Kurs, der in diesem Kontext angeboten wird, ist der European-Paediatric-Advanced-Life-Support-Provider (ERC EPALS-Provider). Hier lernen die Teilnehmer innerhalb von zwei Tagen, wie man kritisch kranke Kinder einschätzt und behandelt. Die Inhalte sind breit gefächert: von erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen über Atemwegsmanagement bis hin zu Trauma-Management. Das alles wird durch praktische Übungen ergänzt, die sicherstellen, dass das Wissen auch in der Realität angewendet werden kann.

Also, wenn ihr euch für Notfallmedizin interessiert oder einfach nur mehr über die wertvolle Arbeit der Samariter erfahren möchtet, dann schaut am 13. Juni vorbei. Es könnte der erste Schritt in eine neue Richtung sein – oder einfach nur eine tolle Gelegenheit, mehr über das zu lernen, was Menschen tut, die anderen Menschen helfen wollen.