Heute ist der 5.07.2026 und in Glarus gibt es einen besonderen Grund zur Freude! Heidi Eicher, die 75-jährige Powerfrau aus Glarus, hat es geschafft: Sie wurde für den renommierten Prix Merci nominiert. Ein Grund zum Feiern, nicht nur für sie, sondern auch für alle, die von ihrem unermüdlichen Einsatz profitieren konnten. Bis zur Pensionierung war sie als Detailhandelsfachfrau im Goldschmiede-Atelier Mawidor tätig, aber das ist nur ein kleiner Teil ihrer beeindruckenden Lebensgeschichte.

Seit fast 50 Jahren engagiert sich Heidi im Samariterverein, wo sie unter anderem als Präsidentin wirkt. Ihr Herz schlägt für die Gemeinschaft, und das wurde im März dieses Jahres durch die Ehrenmitgliedschaft des Kantonalverbands des Samaritervereins gewürdigt. Wenn man sie fragt, erzählt sie mit leuchtenden Augen von der Freude, die sie dabei empfindet, anderen Menschen zu helfen. Das Engagement, das sie zeigt, ist für viele ein Lichtblick in der oft grauen Alltagsroutine.

Digitale Brücken bauen

Heidi Eicher ist nicht nur eine Verfechterin des sozialen Miteinanders, sondern auch eine digitale Wegbereiterin. Vor etwa zehn Jahren wurde sie von Pro Senectute Glarus eingeladen, am Programm „Senioren für Senioren“ mitzuarbeiten. Dieser Aufruf kam nicht von ungefähr. Acht Jahre zuvor hatte sie die Initiative ergriffen und Handykurse für Senioren ins Leben gerufen. Die ersten dieser Kurse fanden in der Bibliothek des Alterszentrums Bergli statt. Heute, im eigenen Pro-Senectute-Kursraum in Glarus, sorgt sie dafür, dass ihre Kursteilnehmer Schritt für Schritt die digitale Welt erobern können.

Die Inhalte ihrer Kurse sind vielfältig: Von WhatsApp-Nachrichten über das Bearbeiten von Fotos bis hin zum Lösen von SBB-Billette – alles, was das digitale Leben einfacher macht. Eicher hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ängste ihrer Kursteilnehmer abzubauen. Sie gibt ihnen nicht nur das nötige Wissen an die Hand, sondern bietet auch eine Schulter zum Anlehnen – das ist wichtig, denn viele ältere Menschen fühlen sich in der digitalen Welt oft verloren. Die Kurse sind kostenlos und stehen allen Interessierten offen. Ein echter Gewinn für die Gemeinschaft!

Ein Vorbild für viele

Heidi hat in ihrer Rolle als Kursleiterin viel mehr bewirkt, als nur technische Fähigkeiten zu vermitteln. Sie moderiert ihre Kurse mit viel Empathie und sorgt dafür, dass die grundlegenden Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Dabei bleibt sie immer nahbar und verständnisvoll. „Eine mögliche Auszeichnung“, sagt sie, „stünde nicht für mich persönlich, sondern für alle Freiwilligen im Kanton Glarus.“ Dieser Gedanke zeigt, wie bescheiden sie bleibt, trotz der Anerkennung, die ihr zuteilwird.

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Ihre Kurse haben vielen älteren Menschen die Angst vor moderner Technik genommen und fördern die digitale Teilnahme am Leben von Kindern und Enkeln. Es ist schön zu sehen, wie sie mit ihrem Engagement die Brücke zwischen den Generationen schlägt und damit nicht nur Wissen, sondern auch Freude und Gemeinschaft stiftet. Ein echtes Vorbild, das zeigt, wie viel man im Alter erreichen kann, wenn man sein Herz am rechten Fleck hat.