Es gibt Neuigkeiten aus Glarus, die nicht nur die Radiologie, sondern auch die gesamte medizinische Landschaft hier bereichern werden! Dr. Eugen Mann wird neuer Chefarzt der Radiologie am Kantonsspital Glarus. Nach 18 Jahren in verschiedenen radiologischen Abteilungen der Deutschschweiz, zuletzt als Leitender Arzt am GZO Spital Wetzikon, bringt er eine Fülle an Erfahrung mit. Dr. Mann ist nicht nur ein versierter Fachmann, sondern auch ein leidenschaftlicher Mentor. Er engagiert sich in der Weiterbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten – was uns zeigt, dass er die nächste Generation in der Radiologie fördern möchte.

Seine fachlichen Schwerpunkte sind breit gefächert: muskuloskelettale Radiologie, Neuroradiologie, Kinderradiologie und Prostatadiagnostik. Auch in der bildgesteuerten Schmerztherapie hat er sich einen Namen gemacht. So wird es spannend zu sehen, wie er die Radiologie im Spital weiterentwickeln und die Zusammenarbeit mit Zuweisenden sowie Partnerorganisationen stärken wird. Dr. Mann tritt die Nachfolge von Dr. Bert Rost an, der nach über 30 Jahren am Kantonsspital Glarus Ende Januar 2027 in den Ruhestand geht. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung danken Dr. Rost für seinen langjährigen und prägenden Einsatz – das ist nicht einfach nur ein Abschied, sondern ein großes Kapitel, das endet.

Ein Lebenslauf voller Leidenschaft

Dr. Eugen Mann ist 52 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und wohnt in Zürich. Wenn er nicht im Spital ist, findet man ihn oft mit seiner Familie in der Natur oder auf Reisen. Auch beim Skifahren findet er den nötigen Ausgleich. Man könnte sagen, er ist ein echter Familienmensch, der die kleinen Dinge im Leben schätzt. Und das ist eine erfrischende Perspektive, wenn man in einer so herausfordernden Branche arbeitet.

In der Welt der Radiologie ist der Austausch mit anderen Fachleuten entscheidend. Da kommt es gerade recht, dass die Weiterbildung in der Schweiz strengen Richtlinien folgt. Um den Facharzttitel Radiologie zu erlangen, sind fünf Jahre Weiterbildung erforderlich. Das Programm ist klar strukturiert und basiert auf der Weiterbildungsordnung des Schweizerischen Instituts für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF). Das gibt uns die Sicherheit, dass die zukünftigen Radiologen in der Schweiz perfekt ausgebildet sind. Und für diejenigen, die ihre Weiterbildung vor 2022 begonnen haben, gibt es die Möglichkeit, nach dem alten Programm abzuschließen – das ist doch mal eine faire Lösung!

Neue Impulse für die Radiologie

In der Radiologie gibt es ständig neue Entwicklungen. Nehmen wir zum Beispiel die Neuroradiologie. Hier hat auch eine Expertin wie Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Marlies Wagner einen großen Einfluss. Sie ist Fachärztin für Radiologie mit Schwerpunkt Neuroradiologie und leitet die Sektion Neuroradiologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre beeindruckende Karriere zeigt, dass es in der Radiologie immer noch viel zu entdecken gibt. Als Gutachterin für internationale neurowissenschaftliche Fachzeitschriften und Autorin von über 100 wissenschaftlichen Arbeiten trägt sie zur ständigen Weiterentwicklung des Fachgebiets bei. Solche Persönlichkeiten inspirieren und zeigen, dass die Radiologie ein spannendes Feld ist, das niemals stillsteht.

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Mit Dr. Eugen Mann am Kantonsspital Glarus wird die Radiologie hier sicherlich neue Impulse erhalten. Sein Engagement für die Weiterbildung und die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten werden dazu beitragen, dass Patienten in Glarus die bestmögliche Versorgung erhalten. Und das ist letztendlich das, was zählt.