Glarus im Rückblick: Ein Schatz an Geschichten aus 12 Millionen Objekten
Heute ist der 18.06.2026 und wir schauen zurück auf einen ganz besonderen Moment für das audiovisuelle Gedächtnis im Kanton Glarus. Das umfangreiche Übersichtsinventar, das nun abgeschlossen ist, umfasst unglaubliche 57 Sammlungen mit rund 12 Millionen audiovisuellen Objekten! Das ist ein ganz schöner Batzen, wenn man bedenkt, dass diese Schätze nicht nur Bilder und Filme sind, sondern auch jede Menge Tonaufnahmen, die Geschichten erzählen. Diese Objekte sind mehr als nur Daten – sie bieten uns wertvolle Einblicke in die Vergangenheit von Glarus und zeigen, wie sich die Region über die Jahre verändert hat.
Die Bestände reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück und dokumentieren alles Mögliche: Landschaftsveränderungen, politische und wirtschaftliche Entwicklungen, sowie das gesellschaftliche Leben. Wie es der Zufall will, wurden sogar weniger bekannte oder nicht öffentlich zugängliche Bestände sichtbar gemacht, die nun darauf warten, entdeckt zu werden. Die persönliche Geschichte von Auswanderern, die Rolle von Glarner Frauen in Vorkämpferrollen und die bunten Festivitäten – all das und noch viel mehr wird durch diese Sammlungen lebendig. Man kann sich richtig vorstellen, wie die Menschen damals gelebt, geliebt und gefeiert haben!
Ein wertvolles Projekt
Die Entstehung des Inventars ist das Ergebnis einer umfassenden Umfrage unter 164 Adressaten im Kantonsgebiet. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landesarchiv Glarus und Memoriav realisiert, und die Kosten wurden fair aufgeteilt. Es ist nicht nur ein Schritt zur Erhaltung unseres audiovisuellen Kulturerbes, sondern auch ein Aufruf an die Öffentlichkeit, sich mit dieser reichen Geschichte auseinanderzusetzen. Viele der erfassten Objekte sind bereits online verfügbar, sodass sie für jeden zugänglich sind. Das ist doch einfach super, oder?
Es ist spannend zu sehen, wie diese Sammlungen nicht nur Dokumente sind, sondern auch lebendige Erzählungen beinhalten. Sportanlässe, persönliche Geschichten und Porträts – all das fängt die Essenz des Glarner Lebens ein. Die Sammlungen sind ein Fenster in die Vergangenheit, und sie bieten uns die Möglichkeit, über unsere Wurzeln nachzudenken und die Veränderungen in der Gesellschaft zu erkennen. In einer Welt, die sich ständig wandelt, ist dies ein wertvolles Gut.
Ein Blick in die Zukunft
Mit der Erfassung dieser Bestände trägt das Inventar zur schweizweiten Erfassung audiovisueller Sammlungen bei. In einer Zeit, in der digitale Medien allgegenwärtig sind, ist es wichtiger denn je, unser kulturelles Erbe zu bewahren. Es ist erstaunlich, wie viel wir aus diesen alten Aufnahmen lernen können – über die Mode, die Lebensstile und die Herausforderungen, die die Menschen damals bewältigen mussten. Der Abschlussbericht, der auch online veröffentlicht wurde, bietet viele spannende Beispiele und Informationen für Interessierte. Es bleibt spannend zu sehen, wie wir diese Schätze weiterhin nutzen und in unsere heutigen Geschichten integrieren können.
Wir sollten uns also immer wieder die Zeit nehmen, um in die Vergangenheit einzutauchen. Was für ein Abenteuer, das Glarus uns mit all diesen audiovisuellen Schätzen bietet! Es gibt noch so viel zu entdecken. Und wer weiß, vielleicht finden wir ja die eine oder andere Geschichte, die unser eigenes Leben inspiriert. Es ist wie eine Schatzsuche, die nie endet.
