Heute ist der 16.07.2026 und die Lage im Kanton Glarus ist angespannt. Die Abteilung Wald und Naturgefahren hat die Waldbrandgefahr als sehr groß eingestuft. Das bedeutet, dass es für alle, die gerne im Freien grillen oder einfach nur ein kleines Feuerchen machen wollen, aktuell leider schlechte Nachrichten gibt. Denn das Feuern im Freien ist strikt verboten. Die Kombination aus hohen Temperaturen und einer niederschlagsarmen Witterung hat die Vegetation im gesamten Kantonsgebiet in einen Zustand gebracht, der extrem entzündlich ist.

Der Waldbrandgefahrenindex ist in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen. Diese Misslage wird von den Wetterprognosen unterstützt, die keine nachhaltige Änderung der Trockenheit in Aussicht stellen. Ernsthaft, es ist kaum Niederschlag in Sicht – und das, obwohl der Nationalfeiertag vor der Tür steht! Ein Feuerverbot für den 1. August und andere Höhenfeuer wird daher erwartet. Es ist einfach nicht die Zeit, um mit Feuer zu experimentieren.

Feuerverbot und seine Bestimmungen

Das Feuerverbot, das am 16. Juli 2026 erlassen wurde, gilt für das gesamte Kantonsgebiet und bleibt bis auf Widerruf in Kraft. Hier sind die wichtigsten Punkte, die jeder beachten sollte:

  • Keine Feuer im Freien.
  • Kein Abbrennen von Feuerwerk.
  • Kein Einsatz von Kohle- oder Einweggrills.
  • Kein 1. August Höhenfeuer.
  • Kein Steigenlassen von Himmelslaternen.
  • Wegwerfen von Raucherwaren ist ebenfalls untersagt.

Anders als man vielleicht denkt, gibt es aber auch einige Ausnahmen: So ist das Feuern in befestigten Feuerstellen erlaubt, wenn man 50 Meter Abstand zum Wald einhält. Grillieren mit Gas- und Elektrogrills ist ebenfalls gestattet, solange der Grill auf einem nicht brennbaren Untergrund steht und man den Abstand zum Wald beachtet. Aber Holzkohlegrills? Die sind tabu – und das aus gutem Grund!

Die aktuelle Situation und Ausblick

Die Lage wird am 22. Juli 2026 neu beurteilt. Die Unsicherheit über ausreichende Niederschläge in der kommenden Woche bleibt bestehen. Der Waldbrandgefahrenindex zeigt, dass die Gefahr weiterhin sehr hoch bleibt. Was heißt das für uns? Es heißt, dass wir alle Verantwortung tragen müssen. Funkenflug, Feuerwerk und unachtsam weggeworfene Raucherwaren können schnell zu einer Katastrophe führen. Die trockene Vegetation ist wie ein Zündholz – und das Risiko ist einfach zu hoch, um leichtfertig damit umzugehen.

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Es ist also an der Zeit, die Natur zu respektieren und sich an die Regeln zu halten. Die Schönheit unserer Wälder und die Frische der Natur sind es wert, geschützt zu werden. Hoffen wir auf baldige Regenfälle, die die Lage entschärfen können. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als kreativ zu sein und unsere Grillpläne vielleicht einmal ohne Feuer zu gestalten.