In einem spannenden Schritt zur Vorbereitung auf mögliche Naturkatastrophen hat die kantonale Führungsorganisation (KFO) in Glarus jüngst zwei Stabsarbeitstage durchgeführt. Dabei stand das Thema Erdbeben im Mittelpunkt. Die Blicke der Teilnehmer waren konzentriert, während sie die Herausforderungen einer seismischen Katastrophe durchdachten. Es ist kein Geheimnis, dass Erdbeben in der Schweiz zu den Naturgefahren zählen, die ein hohes Schadenpotenzial haben. Man fragt sich: Was passiert, wenn die Erde unter unseren Füßen bebt?

Die KFO ist ein Krisenstab, der aus einem Kern- und einem erweiterten Stab besteht. Dieser Stab wird im Ernstfall vom Regierungsrat eingesetzt, um schnell und koordiniert zu handeln. Regierungsrat Christian Marti unterstrich die Wichtigkeit regelmäßiger Treffen der KFO, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Die Mitglieder, die aus verschiedenen Bereichen der Kantonsverwaltung, von Rettungs- und Schutzorganisationen stammen – sei es Gesundheitswesen, Polizei oder Feuerwehr – haben während der Arbeitstage im Zeughaus Glarus intensiv an der Strategie gearbeitet. Bei einem schweren Erdbeben könnten viele Verletzte, Tote und beschädigte Infrastrukturen die Folge sein. Gewohnte Dienstleistungen, wie die Stromversorgung, könnten völlig ausfallen. Das ist schon ein beklemmender Gedanke!

Optimierung im Krisenmanagement

Die KdK hat in ihrem Schlussbericht sieben Handlungsfelder identifiziert, in denen Optimierungsbedarf besteht. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Kompetenz- und Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen. Es wird empfohlen, das Epidemiengesetz (EpG) zu präzisieren. Diese Klarheit könnte entscheidend sein, wenn es darum geht, in Krisenfällen schnell zu reagieren und Planungssicherheit zu schaffen. Man möchte ja nicht, dass im Ernstfall das Chaos ausbricht, oder?

Ein weiteres Handlungsfeld betrifft die Finanzierungsverantwortung und Finanzhilfen. Hier wird angeregt, klare Grundsätze festzulegen, damit die Kosten im Krisenfall direkt und unkompliziert übernommen werden können. Schließlich könnte das niemanden kaltlassen, wenn man in einer Notsituation auf unklare finanzielle Rahmenbedingungen angewiesen ist. In Krisenzeiten braucht man einfach einen klaren Plan.

Die Rolle der Kommunikation

Die Kommunikation ist ein weiterer Schlüsselbereich, der dringend auf den Prüfstand gehört. In Krisensituationen ist es unerlässlich, dass die Kommunikation zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden abgestimmt ist. Nur so kann eine gemeinsame Botschaft vermittelt werden, die das Vertrauen in das Krisenmanagement stärkt. Wenn man bedenkt, wie oft Informationen verwirrt oder falsch übermittelt werden, ist das ein ganz entscheidender Punkt.

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Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden in den Verwaltungen gut vorbereitet sind, gibt es zudem zwei Online-Lernmodule zum Krisenmanagement in der Bundesverwaltung. Diese Module bieten eine Einführung in die organisatorischen und rechtlichen Grundlagen des Krisenmanagements. Besonders interessant ist, dass die Teilnehmenden lernen, zwischen verschiedenen Arten von Krisen zu unterscheiden – ein wichtiger Schritt, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. Die Module sind für Mitarbeitende der Bundes- und Kantonsverwaltungen sowie für weitere Interessierte gedacht.

Das ist alles andere als ein trockenes Thema! Die Möglichkeit, sich aktiv mit Krisenmanagement auseinanderzusetzen, ist nicht nur lehrreich, sondern auch notwendig, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Denn wie heißt es so schön? Vorbeugen ist besser als heilen. Und in einer Zeit, in der Naturkatastrophen immer wahrscheinlicher werden, ist jede Vorbereitung Gold wert.