Im malerischen Glarnerland, wo die Berge sich majestätisch erheben und die Natur in voller Pracht erblüht, steht die imposante Villa Breitenstein. Diese historische Villa, erbaut im Jahr 1895 für den Unternehmer Thomas Legler, ist ein wahres Schmuckstück der Architekturgeschichte. Entworfen von den renommierten Architekten Kehrer & Knell, besticht die Villa durch ihre massiven Granitfundamente und die eleganten Sandsteinapplikationen. Beide Gebäude stehen unter Denkmalschutz und verströmen einen Hauch von vergangener Pracht.

Historische Luxusimmobilien wie die Villa Breitenstein sind in der Schweiz äußerst begehrt, doch die Anzahl ist begrenzt. Von den rund 1,8 Millionen Immobilien im Land sind etwa die Hälfte über 40 Jahre alt. Darunter befinden sich 310.000 Wohngebäude, die vor 1919 errichtet wurden – ein beachtlicher Schatz an historischer Baukunst. Diese Immobilien bieten nicht nur eine einzigartige Architektur und handwerkliches Können, sondern befinden sich oft in erstklassigen Lagen, umgeben von großen Grundstücken und alten Bäumen. Käufer suchen hier nicht nur nach einer Kapitalanlage, sondern auch nach einem Lebensstil und einer Wertschätzung für die Geschichte.

Die Herausforderung der Verantwortung

Der Kauf einer historischen Immobilie bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Käufer müssen über das notwendige Kapital und eine Leidenschaft für solch besondere Gebäude verfügen. Hohe Unterhaltskosten und die Verantwortung für die Denkmalpflege sind nicht zu unterschätzen. Zudem stehen Sanierungen vor der Tür, die oft teurer werden und steuerlich weniger absetzbar sein könnten. Ein Lichtblick ist die geplante Streichung des Eigenmietwerts im Jahr 2028, die die Steuerlast für Eigentümer senken könnte. Historische Immobilien könnten dadurch noch attraktiver werden. Doch bevor man zuschlägt, gilt es, Investitions- und Renovationskosten sowie rechtliche Aspekte sorgfältig zu prüfen.

Der Besitz einer historischen Luxusimmobilie erfordert nicht nur Weitsicht, sondern auch ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein – schließlich handelt es sich hier um einen Teil des kulturellen Erbes.

Plattform für Baudenkmäler

Um den Erhalt dieser wertvollen Objekte zu fördern, wurde die Online-Plattform Marché Patrimoine ins Leben gerufen. Diese Plattform, die Anfang Juni 2021 offiziell lanciert wurde, entstand aus einer Kooperation zwischen der Stiftung Ferien im Baudenkmal und dem Schweizer Heimatschutz. Ziel ist es, das gebaute Kulturerbe zu erhalten und Eigentümer historischer Gebäude mit potenziellen Käufern zu vernetzen. Eine neue Rubrik namens «Ratgeber» bietet hilfreiche Informationen zu Verkauf und Restaurierung historischer Immobilien.

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Die Initiative hat bereits große Resonanz in Kreisen des Heimatschutzes, der Baukultur und der Architektur erfahren. Durch die Vernetzung sollen leerstehende oder vom Verfall bedrohte Baudenkmäler langfristig erhalten und respektvoll genutzt werden. Die Plattform hat in ihrer Pilotphase bereits 39 Baudenkmäler zum Verkauf angeboten, von denen 15 erfolgreich vermittelt wurden.

In einer Zeit, in der Historie und modernes Leben sich zunehmend vermischen, bleibt die Faszination für historische Immobilien ungebrochen. Sie erzählen Geschichten, die Generationen überdauern, und bieten einen Blick in eine Zeit, in der Handwerk und Architektur auf höchstem Niveau zelebriert wurden.