Heute ist der 21.04.2026 und die Straßen im Kanton Glarus stehen wieder im Fokus der Geschwindigkeitsüberwachung. In Glarus Nord wurde ein mobiles Radargerät installiert, das die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Die Polizei überwacht den Straßenverkehr kontinuierlich, um Temposünder zu identifizieren und Unfälle zu vermeiden. Mobile Blitzer sind dabei eine flexible Lösung, die schnell und unkompliziert aufgestellt werden können und sowohl auf Stativen als auch in abgestellten Fahrzeugen montiert werden können.
Ein Beispiel für einen solchen Standort ist die A3 in Bilten (PLZ 8865), wo am 20.04.2026 Geschwindigkeitsmessungen stattfanden. In dieser 120 km/h-Zone wird die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge mittels elektromagnetischer Wellen oder Lichtsignalen erfasst, die vom Fahrzeug reflektiert werden. Diese Technologie ähnelt der von stationären Blitzgeräten, die wir aus anderen Regionen kennen.
Die Technik hinter den Blitzern
Radargeräte, die von verschiedenen Herstellern entwickelt werden, müssen vor ihrem Einsatz im Verkehr zugelassen werden. Diese Geräte arbeiten oft nach dem Doppler-Effekt, bei dem sie elektromagnetische Wellen aussenden, die vom Fahrzeug reflektiert werden. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird ein Foto aufgenommen, und der Bußgeldbescheid folgt per Post. Dabei gibt es sowohl mobile als auch stationäre Radaranlagen, die häufig an stark befahrenen Straßen oder Unfallhäufungsstellen platziert sind.
Ein interessanter Aspekt ist, dass einige Radargeräte ohne sichtbaren Blitz auskommen. Stattdessen nutzen sie Infrarotblitze oder Schwarzlicht, um die Fotos zu erstellen. Dies kann die Fahrer überraschen und macht es schwieriger, Geschwindigkeitskontrollen zu umgehen. Zudem können solche Bußgeldbescheide anfechtbar sein, insbesondere wenn es zu Messfehlern kommt, etwa durch einen Spurwechsel während der Messung oder aufgrund eines ungünstigen Winkels zwischen Fahrzeug und Radargerät.
Was Autofahrer wissen sollten
Bei Geschwindigkeitsmessungen wird in der Regel ein Toleranzabzug vorgenommen, zum Beispiel von 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h. Sollte ein Radargerät nicht geeicht sein, kann es sogar möglich sein, eine Erhöhung der Toleranzgrenze zu erwirken. Dies sind wichtige Informationen, die Autofahrer im Hinterkopf behalten sollten, um unnötige Bußgelder zu vermeiden.
Die kontinuierliche Überwachung des Straßenverkehrs durch die Polizei im Kanton Glarus zielt darauf ab, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Die mobile Radarkontrolle in Glarus Nord ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen, verantwortungsbewusstes Fahren zu fördern und die Straßen sicherer zu gestalten. Daher ist es ratsam, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten – nicht nur, um Bußgelder zu vermeiden, sondern auch, um das eigene Leben und das anderer zu schützen.
Für weitere Informationen zu Geschwindigkeitsmessungen und Blitzeranlagen können Sie die News-Artikel sowie den Bussgeldkatalog konsultieren.