Heute ist der 9.05.2026, und hier in Genf spürt man schon die Aufregung um die zukünftige Verbindung zwischen Morges und Perroy. Diese Neubaustrecke, die den Fernverkehr zwischen Lausanne und Genf revolutionieren könnte, hat in letzter Zeit ordentlich für Gesprächsstoff gesorgt. Daniel Ruch von der FDP hat im Nationalrat nachgehakt, wie es mit dem Projekt eigentlich steht, und seine Fragen sind nur allzu verständlich. Schließlich wartet man gespannt darauf, was die neue Strecke für die Pendler und Reisenden bringen wird.

Der Bundesrat hat bestätigt – und das ist schon mal eine gute Nachricht – dass das Projekt planmäßig verläuft. Allerdings gibt’s eine kleine Wendung: Der Bau der neuen Verbindung wird in eine zweite Phase verschoben. Die Vorprojektphase wurde im Herbst 2024 freigegeben und wird voraussichtlich bis 2029 dauern. In dieser Phase sind technische, rechtliche und umweltbezogene Fragen zu klären. Ein definitiver Entscheid über die Umsetzung wird erst nach Abschluss des Vorprojekts getroffen. Und das alles geschieht im Rahmen der Botschaft 2031, damit wir bis 2043 die Inbetriebnahme der Strecke feiern können!

Ein Blick auf die Vorstudie

Die SBB hat von 2022 bis Anfang 2024 eine Vorstudie auf dem Abschnitt Morges–Perroy durchgeführt. Diese Vorstudie ist nun beim Bundesamt für Verkehr (BAV) gelandet und bildet die Grundlage für die nächsten Schritte. Im September 2024 erhielt die SBB den Auftrag und die Finanzierung für die Vorprojektphase, was bedeutet, dass man jetzt tiefer in die Planung einsteigen kann. Dabei geht’s um Kosten, Streckenführung und das Verfeinern der Pläne. Das klingt doch nach einem soliden Plan, oder?

Nach dieser Phase folgt dann die Bauprojektphase, die natürlich auch Baubewilligungsverfahren und eine öffentliche Auflage umfasst. Bislang gibt es allerdings keinen Zeitplan für die Umsetzung des Projekts. Das ist natürlich ein bisschen frustrierend für alle, die auf die neue Verbindung hoffen. Aber die SBB hat eine Informations- und Transparenzpflicht gegenüber dem Kanton Waadt und den 13 betroffenen Gemeinden, was zeigt, dass man die Bürger nicht im Dunkeln lassen möchte.

Fahrplanentwurf 2035 und Kapazitätsengpässe

In der Zwischenzeit erarbeitet die SBB im Auftrag des BAV einen Fahrplanentwurf für 2035. Dieser Entwurf soll dazu beitragen, die dringendsten Kapazitätsengpässe auf der Achse Lausanne-Genf zu entschärfen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn die bestehende Infrastruktur ist oft überlastet, und die Pendler haben das Recht auf eine entspannendere Reise. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln!

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Die großen Infrastrukturen, wie der Tiefbahnhof in Genf, sind für 2038 geplant, und die Verbindung Morges-Perroy soll bis 2043 stehen. Bis dahin bleibt es spannend, wie die Planungen voranschreiten und ob wir irgendwann in Zukunft in einem modernen Zug von Lausanne nach Genf sausen können, ohne uns um überfüllte Züge sorgen zu müssen. Hoffen wir, dass die Vorprojektphase reibungslos verläuft und wir bald die Früchte dieser Bemühungen ernten können.