In Zürich, der Stadt, die niemals stillsteht, wird am Sonntag eine Evakuierung eingeläutet. Die Anwohner der ETH Zürich müssen ihre vier Wände verlassen, und das aus einem ziemlich guten Grund: Eine Gasflasche mit der gefährlichen Chemikalie Chlortrifluorid wird dort gelagert. Das klingt schon fast nach einem Science-Fiction-Film, aber leider ist es die Realität. Um 10 Uhr werden etwa 270 Menschen aus ihren Wohnungen geholt. Polizei und Einsatzkräfte sind vor Ort, bereit, alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Chlortrifluorid ist kein gewöhnlicher Stoff – explosiv und extrem giftig. Das ist ernst. Die Evakuierung ist eine vorsorgliche Maßnahme, die bis 16:30 Uhr andauern soll. Um 12 Uhr wird die Gasflasche schließlich sicher in ein luftdichtes Behältnis verstaut und dann nach Deutschland transportiert. Es ist beruhigend zu wissen, dass man in solchen Situationen nicht allein ist; die Kantonspolizei wurde um Unterstützung bei der Entsorgung gebeten. Das Lager befindet sich in einem Zugangsbeschränkten Labor, und die Anwohner werden direkt informiert, was in solchen Fällen mehr als nur wichtig ist.
Sicherheitsvorkehrungen und der G-7-Gipfel
Während in Zürich die Evakuierungsmaßnahmen im Gange sind, bereitet sich der Kanton Genf mit aller Ernsthaftigkeit auf den G-7-Gipfel in Évian vor. Von 15. bis 17. Juni wird hier alles auf Hochsicherheit getrimmt: Autobahnsperrungen, geschlossene Grenzübergänge und ein massives Polizeiaufgebot sind nur einige der Maßnahmen, die geplant werden. Das Ziel? Kontrollverlust wie beim G-8-Gipfel 2003 soll unbedingt vermieden werden. Die Route für eine bereits geplante Demo wurde verlegt, und ein Protestcamp in einem Park ist ebenfalls untersagt. Man könnte fast meinen, die Vorbereitungen sind so gründlich, dass sie auch für eine Mondlandung gut wären!
Kommt da jemand ins Schwitzen? Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat kürzlich mit einem beeindruckenden 6:1-Sieg gegen Malta den Gruppensieg bei der WM-Qualifikation gesichert. Und das ist noch nicht alles: Der Wiederaufstieg in die Nations League A ist ebenfalls geschafft. Es scheint, als ob die Frauen im Fußball gerade so richtig aufdrehen.
Politisches und wirtschaftliches Geschehen
<pIn der politischen Landschaft Zürichs plant die Stadt eine Abstimmung über Einkommenskontrollen für günstige Wohnungen. FDP-Kantonsrat Claudio Zihlmann fordert diese Kontrollen, während SP-Stadtparlamentarierin Lisa Diggelmann das Ganze als Bürokratie abtut. Das ist ein heißes Thema, das die Gemüter erhitzt! Außerdem gibt es gute Nachrichten aus der Wirtschaft: Die Aktien von Huber + Suhner sind seit Jahresbeginn um über 80% gestiegen. Das lässt die Hoffnungen auf Geschäfte mit Google und Rechenzentrumsbetreibern sprießen.
In einem ganz anderen Bereich bereitet sich die NASA darauf vor, ihre ISS-Astronauten wegen eines Luftlecks im russischen Teil der Raumstation möglicherweise zu evakuieren. Das klingt nach einem ernsthaften Problem, das es zu lösen gilt. Und währenddessen kämpft der Fussballer Breel Embolo mit einem Visum-Problem, was seine Ankunft in den USA verzögert. Irgendwie fühlt man mit ihm – diese bürokratischen Hürden können einen ganz schön ausbremsen.
Ein Blick auf die humanitäre Krise und die Forschung
<pDie UNO hat eine der schwersten humanitären Krisen im Sudan ausgerufen. 15 Millionen Menschen sind vertrieben, und viele Spitäler wurden zerstört. Das ist erschütternd und lässt einen nachdenklich zurück. Uta Frith, eine Expertin für Autismus, hat dazu gesagt, dass das heutige Verständnis von Autismus zu breit gefasst sei. Ein Thema, das viele Facetten hat und oft nicht genug Beachtung findet.
<pAbschließend gibt es noch eine interessante Studie über Badewannen. Die Verkaufszahlen von Duschwannen steigen, während der Rückgang der Badewannen in neuen Überbauungen auffällt. Vielleicht wird das Badewannenbad zum Kulturgut, das man in Zukunft nur noch in alten Häusern findet?
<pIn all diesen Themen zeigt sich ein Bild unserer Zeit – voller Herausforderungen, aber auch von Erfolgen. Ob in der Politik, im Sport oder in der Wissenschaft, die Entwicklungen in der Schweiz und darüber hinaus bleiben spannend und oft unvorhersehbar. Das Leben geht weiter, mit all seinen Höhen und Tiefen.