Im Winterhalbjahr 2025/26 hat sich an den Schweizer Landesflughäfen einiges getan. Basel, Genf und Zürich haben zusammen einen Anstieg bei Passagieren und Fracht festgestellt. Von November 2025 bis April 2026 flogen insgesamt 27,2 Millionen Reisende über diese drei Luftverkehrsdrehscheiben – ein Anstieg um 3,7 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Besonders beeindruckend: Der Flughafen Zürich hat mit 14,8 Millionen Reisenden die Nase vorn und konnte ein Wachstum von 6,7 Prozent verzeichnen. Hier spürt man die hohe Nachfrage förmlich in der Luft, unterstützt durch eine Sitzplatzauslastung von über 80 Prozent.
Genf folgt auf den Fersen und freut sich über 8,7 Millionen Fluggäste, was einem Anstieg von 1,8 Prozent entspricht. Allerdings war der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg weniger glücklich gesonnen. Aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Hauptpiste gab es hier einen Rückgang von 2,6 Prozent, was die Zahl der Passagiere auf 3,8 Millionen drückte. Trotzdem kann die Gesamtfrachtmenge an den drei Flughäfen mit einem Plus von 1,5 Prozent auf 320.250 Tonnen aufwarten. Dies ist vor allem dem Flughafen Genf zu verdanken, der einen beeindruckenden Rückgang um 15,2 Prozent im Frachtbereich verzeichnen konnte.
Flugbewegungen und der große Rückgang in Basel
Was die Anzahl der Flüge angeht, so gab es insgesamt einen kleinen Rückgang von 0,4 Prozent auf 247.525 Starts und Landungen in den drei Flughäfen. Besonders stark betroffen war der EuroAirport Basel, der einen Rückgang von über 11 Prozent hinnehmen musste. In Genf ging es um 1,6 Prozent nach unten, während der Flughafen Zürich trotz Flugplanstreichungen 4,2 Prozent mehr Flüge abwickeln konnte. Merkwürdig, oder? Man fragt sich, was hinter diesen Zahlen steckt.
Ein Blick auf die Gesamtzahlen der Schweizer Flughäfen zeigt, dass 2025 ein Rekordjahr war. Insgesamt 60 Millionen Passagiere reisten an, von denen 32,5 Millionen über Zürich flogen, gefolgt von Genf mit 17,7 Millionen und Basel mit 9,6 Millionen Fluggästen. Der Anstieg von 4 Prozent oder 2,2 Millionen Passagieren im Vergleich zum Vorjahr übertrifft sogar die Werte, die vor der Covid-19-Pandemie registriert wurden. Wie schön, dass die Luftfahrt sich so langsam wieder erholt!
Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Wer hätte gedacht, dass pro Million Passagiere an einem Landesflughafen zwischen 750 und 1000 Arbeitsplätze gesichert werden? Das ist ganz schön viel Holz! In 2024 zählten die drei Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel zusammen mit den Regionalflughäfen fast 669.000 Flugbewegungen. Die Business Aviation Industrie in der Schweiz sichert rund 34.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und generiert einen Jahresumsatz von 15 Milliarden Franken. Das ist eine stolze Zahl, die zeigt, wie wichtig die Luftfahrtbranche für die Schweizer Wirtschaft ist.
Mit wenigen Ausnahmen fließen keine staatlichen Gelder in die Luftfahrt, was die Unabhängigkeit der Branche unterstreicht. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Zahlen zur Zivilluftfahrt sich entwickeln und wie sie in Berichten wie dem „Swiss Aerospace Facts 2025“ und der Broschüre „Schweizerische Zivilluftfahrt 2024“ dokumentiert werden.