Heute ist der 22.05.2026 und wir blicken gespannt auf die neuesten Entwicklungen bei Richemont, dem renommierten Schmuck- und Uhrenkonzern. Was für ein Jahr! Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende März abgeschlossen wurde, hat der Konzern einen Umsatz von beachtlichen 22,4 Milliarden Euro erzielt. Ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – das klingt doch schon mal gut, oder? Aber halt, das ist noch nicht alles: Organisch, also ohne die Auswirkungen von Währungs- und Portfolioeffekten, betrug das Wachstum sogar stolze 11 Prozent. Das haben die Analysten nicht ganz so optimistisch vorhergesehen – sie hatten im Schnitt mit einem Wachstum von knapp 10 Prozent gerechnet.

Ein echter Lichtblick war das Schmuckgeschäft, und hier sticht die Marke Cartier besonders hervor. Mit einem Wachstum von 8 Prozent (und sogar 14 Prozent bei konstanten Währungen) hat Cartier seine Position erneut gefestigt. Doch beim Uhrenverkauf, insbesondere bei namhaften Marken wie IWC, sieht es etwas anders aus. Hier gab es einen leichten Rückgang von 4 Prozent, respektive 1 Prozent bei konstanten Währungen. Wenn man bedenkt, wie viele Uhren in den Schaufenstern glänzen, ist das schon ein bisschen überraschend.

Betriebs- und Nettogewinn

Der Betriebsgewinn? Auch der kann sich sehen lassen – er stieg um 1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Allerdings ist die Betriebsgewinnmarge von 20,9 Prozent auf 20,0 Prozent gesunken. Das klingt jetzt vielleicht nach kleinen Zahlen, aber die machen in der Finanzwelt schon einen Unterschied. Der Nettogewinn hingegen ist um 27 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gewachsen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – ein wahres Fest für die Aktionäre! Dieser Anstieg wurde allerdings auch durch einen Verlust aus dem nicht mehr fortgeführten Geschäft im Vorjahr begünstigt. So ist das Geschäft.

Ein Blick auf die Dividenden zeigt, dass Richemont seine Aktionäre nicht vergessen hat. Sie dürfen sich über eine höhere ordentliche Dividende von 3,30 Franken je Publikumsaktie freuen. Im Vorjahr lag diese noch bei 3,00 Franken. Hinzu kommt eine Sonderdividende von 1,00 Franken. Das klingt nach einer schönen Belohnung für die treuen Anleger.

Strategische Änderungen und Ausblick

Ende April 2025 wurde zudem die Online-Sparte an Mytheresa verkauft – ein Schritt, der in der Branche sicherlich für Aufsehen gesorgt hat. Doch wo geht die Reise hin? Richemont gab keinen konkreten Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/27, was bei einigen Investoren für Skepsis sorgt. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Konzern in einem sich ständig verändernden Markt behaupten kann.

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Und dann wäre da noch die Ankündigung eines neuen Rückkaufprogramms für bis zu 10 Millionen ‚A‘-Aktien, das am 26. Mai starten soll. Das ist ein Zeichen, dass Richemont Vertrauen in die eigene Zukunft hat. Aber wie wird sich das alles entwickeln? Man kann nur spekulieren.

Alles in allem ist es spannend zu beobachten, wie sich Richemont in einem dynamischen Markt behauptet. Mit starken Marken wie Cartier und einer treuen Kundenbasis hat der Konzern die nötigen Werkzeuge, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Wir bleiben auf jeden Fall dran!