Heute ist der 24.07.2026, und während sich die Sommerferien langsam nähern, zieht es viele von uns in die Ferne. Doch bevor die Koffer gepackt werden, ist es wichtig, einen Blick auf die Reisedokumente zu werfen. Die Genfer Polizei hat kürzlich daran erinnert, dass ein gültiges Reisedokument nicht immer garantiert, dass man auch tatsächlich ins Ausland reisen kann. Immer wieder kommt es vor, dass Reisende mit abgelaufenen Pässen, oder – noch schlimmer – ohne Ausweisdokumente am Flughafen stehen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch den ganzen Reisetrip ins Wanken bringen.

Ein Notpass kann in bestimmten Situationen eine Rettung sein. Er wird zum Beispiel ausgestellt, wenn das Ausweisdokument verloren geht oder gestohlen wird. Auch wenn der Reisepass abgelaufen ist oder nicht mehr lange gültig, ist das eine Möglichkeit. Besonders bei Familien mit Kindern kann es schnell zu Problemen kommen, wenn ein Ausweisdokument fehlt. Die Polizei betont, dass die Gesuche individuell geprüft werden – einfach vergessen gilt nicht als Grund für einen Notpass. Das Ganze wird täglich zwischen 08:00 und 21:30 Uhr bearbeitet, also genug Zeit für eine schnelle Lösung, wenn man es rechtzeitig angeht.

Wichtige Informationen zum Notpass

Die Gebühr für einen Notpass liegt bei 150 Franken, und in der Regel dauert die Bearbeitung etwa eine Stunde, abhängig von der Auslastung. Doch aufgepasst: Der Notpass ist nicht biometrisch. Das bedeutet, dass einige Länder ihn entweder gar nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen akzeptieren. Reisende sollten unbedingt die Einreisebestimmungen ihres Ziel- und Transitlandes vor der Abreise überprüfen. Es ist nicht unüblich, dass ein Visum oder eine elektronische Reisegenehmigung notwendig ist. Und ganz wichtig: Fluggesellschaften können die Beförderung verweigern, wenn die Dokumente nicht den Anforderungen entsprechen. Ein Reisepass sollte zudem oft mehrere Monate über das Ende des Aufenthalts hinaus gültig sein.

Für Reisen innerhalb des Schengen-Raums und in die meisten europäischen Länder genügt die Schweizer Identitätskarte. Auch hier gilt: Frühe Planung ist das A und O. Wer sein Dokument rechtzeitig erneuert, wird am Flughafen weniger Schweißperlen auf der Stirn haben. Und falls das Unglück im Ausland eintritt und das Dokument verloren geht oder gestohlen wird, sollte man zuerst die örtliche Polizei informieren und dann die nächstgelegene Schweizer Vertretung kontaktieren. In der Schweiz muss der Verlust oder Diebstahl sofort gemeldet werden.

Reisevorbereitung leicht gemacht

Um die Reisevorbereitung zu erleichtern, hat das EDA die kostenlose App „Travel Admin“ ins Leben gerufen. Diese kann eine wertvolle Hilfe sein, um sich über Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen zu informieren. Doch Vorsicht: Änderungen der Bestimmungen sind jederzeit möglich, und wer sich nicht rechtzeitig informiert, könnte unangenehme Überraschungen erleben.

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Es ist also an der Zeit, die Reisekoffer zu packen – aber vorher besser einen Blick auf die Reisedokumente werfen. Man weiß ja nie, wann man das nächste Mal in die Situation gerät, dass man dringend auf einen Notpass angewiesen ist. So bleibt der Traumurlaub auch wirklich ein Traum und wird nicht zum Albtraum. Also, auf zur nächsten Reise – mit den richtigen Dokumenten an Bord!