In der Eishockeywelt ist immer etwas los, und wenn man denkt, dass man alles gesehen hat, kommt eine Überraschung um die Ecke. Der SC Bern hat Serge Aubin als neuen Cheftrainer verpflichtet! Ja, genau, der 51-jährige Kanadier, der die letzten Jahre bei den Eisbären Berlin glänzte, hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Wer hätte gedacht, dass der Abgang von Aubin so schnell gehen würde? Am Montagnachmittag wurde es offiziell, und die Eisbären mussten sich von ihrem Meistermacher verabschieden.
Serge Aubin hat es in seiner Zeit in Berlin wirklich krachen lassen. Fünf Meisterschaften in sechs Jahren – das spricht für sich! Unter seiner Leitung haben die Eisbären eine beeindruckende Saison hingelegt, auch wenn sie von Verletzungen wichtiger Spieler geprägt war. Torwart Jake Hildebrand fiel aus, sein Vertreter Jonas Stettmer wurde zum besten Spieler der Finalserie gekürt. Doch nun ist es Zeit für Aubin, einen neuen Abschnitt in seiner Karriere zu beginnen. Er tritt die Nachfolge von Heinz Ehlers an, der im letzten Oktober das Traineramt übernommen hatte. Ein großer Umbruch steht dem SC Bern bevor, denn nicht nur Aubin kommt, sondern auch Captain Ramon Untersander wird den Klub trotz laufendem Vertrag verlassen.
Aubins Erfolgsformel
Die beeindruckende Bilanz von Aubin in Berlin wird von Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer gewürdigt, der sich für seine Verdienste bedankt hat. Schließlich hat Aubin in der Saison 2018/19 auch schon bei den ZSC Lions, einem der großen Teams in der Schweiz, trainiert. Was macht ihn so besonders? Es scheint, als ob er ein Gespür dafür hat, Talente zu entwickeln und sie auf das nächste Level zu heben. Seine Fähigkeit, ein Team durch schwierige Zeiten zu führen, ist vielleicht das, was der SC Bern jetzt braucht.
Die Eisbären stehen nun vor der Herausforderung, ihre Meisterschaft zu verteidigen, während sie gleichzeitig einen Neuanfang wagen müssen. Marcel Noebels, ein weiterer Schlüsselspieler, verlässt den Klub nach zwölf Jahren. Die Frage ist, wo die Reise für beide Seiten hingeht. Aubin bringt frischen Wind mit, doch die Eisbären müssen sich erst einmal von den Abgängen erholen.
Die Zukunft des Eishockeys in der Schweiz
In dieser Zeit des Wandels ist es auch spannend zu sehen, wie talentierte junge Spieler gefördert werden. Dank Initiativen wie Expand Sports gibt es maßgeschneiderte Trainingspläne für Eishockeytalente, die von den ersten Schlittschuhschritten bis zur Profikarriere reichen. Das ist nicht nur für die Spieler spannend, sondern könnte auch für Trainer wie Aubin von Interesse sein. Die Entwicklung von Nachwuchsspielern ist entscheidend, um in der hart umkämpften Eishockeylandschaft der Schweiz Fuß zu fassen.
Von den ersten Übungen für die Jüngsten bis hin zu spezifischen Trainings für die älteren Jahrgänge – die methodische Herangehensweise könnte helfen, die nächsten Stars des Schweizer Eishockeys hervorzubringen. Vielleicht bleibt Aubin ja auch nach seiner Zeit beim SC Bern in der Entwicklung junger Talente aktiv. Wer weiß, was die nächsten Jahre bringen?