Heute ist der 2.06.2026 und wir blicken auf einen schockierenden Zwischenfall im Botanischen Garten von Genf zurück. Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, kann jeder Tag ein neues Abenteuer bedeuten – aber manchmal auch einen Schreckmoment, der einem den Atem raubt. So erging es einer Genferin in ihren Dreißigern, die am Samstagmorgen mit ihren zwei kleinen Töchtern den bezaubernden Garten besuchte.
Stell dir vor, du schlenderst durch die duftenden Blumen und bewunderst die prächtigen Pflanzen, als du plötzlich auf etwas stößt, das dich zusammenzucken lässt. Genau das passierte der Frau, als sie beim Gewächshaus zwei dunkle Beine entdeckte, die in der Luft hingen. Ein schockierender Anblick! Sofort dachte sie an das Schlimmste – eine Person, die sich erhängt hatte. Die Übelkeit überkam sie, und instinktiv verdeckte sie ihren Töchtern die Sicht, um ihnen das Trauma zu ersparen.
Von der Angst zur Erleichterung
In dieser angespannten Situation rief sie eine junge Person zu Hilfe und bat darum, die Polizei zu verständigen. Während sie sich von dem Ort entfernte, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen, wurde sie bald darauf beruhigt: Die Besorgnis war unbegründet. Es handelte sich nicht um einen tragischen Vorfall, sondern um eine riesige Marionette, die für eine Vorstellung im Rahmen der „Nacht der Museen“ im Botanischen Garten hergerichtet worden war. Ein komplexer Aufbau, der die Puppe nach einer Generalprobe im Gewächshaus hängen ließ!
Die Genfer Kantonspolizei bestätigte den Anruf und kam zur Überprüfung der Situation vor Ort. Aline Dard, die Sprecherin der Polizei, machte deutlich, dass es wichtig sei, im Zweifelsfall die Polizei zu kontaktieren. Man kann nur erahnen, wie erleichtert die Frau war, als sie erfuhr, dass alles nur ein Missverständnis war. Trotz dieses Schockmoments hatte sie einen schönen Tag im Botanischen Garten und plant keinen Boykott. Das ist doch ein Zeichen für die Resilienz der Menschen!
Ein Ort der Erholung und des Staunens
Der Botanische Garten von Genf, ein wahres Juwel in der Stadt, ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein faszinierendes Museum der Natur. Mit seinen 28 Hektar ist der Garten ein beliebtes Ziel, nur 6,4 Kilometer östlich des Flughafens gelegen. Über 16.000 Pflanzenarten, darunter Rosen, exotische Pflanzen und sogar ein kleiner Zoo mit gefährdeten Arten, laden zu ausgedehnten Erkundungstouren ein.
Die Besucher können durch Gewächshäuser schlendern, den Japanischen Garten bewundern oder sich auf dem verzauberten Waldspielplatz vergnügen. Ein Restaurant und ein Geschenkeladen mit umweltfreundlichen Artikeln runden das Angebot ab. Das Beste daran? Der Eintritt ist kostenlos! Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, aber ganzjährig ist der Garten ein Ort voller Leben und Farben.
Die Genfer haben das Glück, einen solchen Ort vor der Haustür zu haben. Es ist ein Rückzugsort, der auch ein Stück Geschichte erzählt. Gegründet 1817 von Augustin Pyramus de Candolle, hat sich der Botanische Garten zu einem der bedeutendsten botanischen Gärten weltweit entwickelt. Man könnte stundenlang die verschiedenen Pflanzen und ihre Geschichten bewundern – eine wahre Freude für Naturliebhaber!
Und wenn du dort bist, denk daran: Hunde und Fahrräder sind im Garten nicht erlaubt, aber dafür ist der Zugang für Rollstuhlfahrer größtenteils unkompliziert. Parkmöglichkeiten sind in der Avenue de la Paix und in den nahegelegenen Parkhäusern vorhanden – ein kleiner Preis für die Schönheit, die man dort erleben darf.
So wird der Botanische Garten nicht nur zum Ort der Erholung, sondern auch zu einem Raum für Begegnungen. Die Gärtner und Gärtnerinnen stehen den Besuchern während ihrer Arbeitszeiten gerne für Fragen zur Verfügung, und ein erklärendes Schild am Eingang des Gewächshauses schafft Klarheit über die dortige Puppe. Ein kleiner Schreckmoment kann also auch mal zu einer lustigen Anekdote werden, die man noch lange erzählen kann!